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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

„Bienenglück“ wächst und gedeiht

29.06.2019

Ganderkesee Das „Bienenglück“ im Süden von Ganderkesee wächst weiter heran: Es grünt und blüht auf dem Acker am Bürsteler Fuhrenkamp, den der Landwirt Onno Osterloh aus Immer mit der Unterstützung zahlreicher Spender und Paten in eine sehr artenreiche Blumen- und Kräuterwiese verwandelt hat. Jetzt können er und seine Mitstreiter die nächsten Schritte angehen.

Zunächst will Osterloh die Wege durch die Wiese mulchen, damit dort ein Lehrpfad entstehen kann. Auf verschiedenen Informationstafeln werden Insekten- und Pflanzenarten erklärt, dazu sollen Quizfragen die Kenntnisse der Besucher erweitern. Im südlichen Bereich des Feldes siedelt der Imker Franz Winzinger zwei Bienenvölker an, dort liegen auch schon Totholz und Steinhaufen für wilde Insekten. Hinzu kommen noch spezielle Sandsorten, in denen Insekten gut und sicher brüten können.

Vor allem Kindergartengruppen und Schulklassen wollen Osterloh, Winzinger und der Landschaftsökologe Dr. Klaus Handke als Initiatoren des Projekts erreichen. Die ersten Termine sind schon vereinbart, unter anderem führe am 6. September der Wandertag der Ganderkeseer Grundschule Lange Straße zum „Bienenglück“, kündigte Osterlohs Mitarbeiterin Antje Wittrock an.

Die Mischung macht’s

Lehrreich ist die blühende Landschaft aber nicht nur für Kinder und Naturfreunde, sondern auch für den Landwirt selbst und die Firma Meiners Saaten in Dünsen, deren Mitarbeiter die verschiedenen Saatenmischungen mit insgesamt rund 60 unterschiedlichen Pflanzensorten ausgesät haben. Sie gewinnen wertvolle Erkenntnisse darüber, wie sich welche Arten entwickeln oder wie sie auf unterschiedliche Witterungsbedingungen reagieren. Einige Kleesorten seien zum Beispiel gar nicht angekommen, berichtete Osterloh, ebenso gebe es Arten, die alle anderen geradezu überwuchern.

Eine große „Informationstafel“ steht bereits am Zugang zu der drei Hektar großen Fläche zwischen Donnermoor und Kamphusmoor. Darauf sind die Namen und Firmenschilder der Großsponsoren zu sehen, die Patenschaften für 500 oder 1000 Euro übernommen haben. Aber auch Kleinspender konnten sich schon mit einem Betrag ab einem Euro pro Quadratmeter an dem Projekt beteiligen. Die Patenschafts-Aktion laufe ungebrochen weiter, sagte Onno Osterloh. wer sich beteiligen möchte erreicht ihn unter Telefon   04222/40 00 600 oder per Mail an bienenglück@hof-osterloh.de. Unter anderem seien die Patenschaften, die auch gleich für mehrere Jahre erworben werden können, beliebt als Geburtstagsgeschenke, hat Osterloh erfahren.

Alles mit der Hand

Mit den Einnahmen finanziert der Landwirt die Aussaat und seinen Arbeitseinsatz, der nicht unerheblich ist. Schließlich werden auf der Fläche keine schweren Maschinen eingesetzt, alles wird von Hand gemacht. Auch der Lehrpfad und die dort geplanten Veranstaltungen kosten Geld. Wirtschaftlich sei das ganze Projekt für ihn nicht, versichert der Landwirt. „Aber der Lehrpfad ist eine sehr große Motivation für mich!“


Lesen Sie mehr zum Insektenschutz im Spezial unter   www.nwzonline.de/insektenjahr 
Hergen Schelling Agentur Schelling (Leitung) / Redaktion Ganderkesee
Rufen Sie mich an:
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