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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Mehrzweckhalle kommt wieder auf den Tisch

05.12.2017

Ganderkesee Braucht Ganderkesee eine Mehrzweckhalle? Oder reichen die vorhandenen Lokalitäten aus? Lässt sich eine solche Halle wirtschaftlich betreiben? Und wo könnte sie stehen? Zumindest auf die letzte Frage hat die SPD, die seit fast zehn Jahren eine Mehrzweckhalle für erforderlich hält, eine Antwort: Sie präferiert einen Standort westlich der Westtangente und nördlich der Feuerwehrtechnischen Zentrale (FTZ).

Darum mochten die Sozialdemokraten im Ausschuss für Gemeindeentwicklung in der vergangenen Woche zunächst auch nicht zustimmen, als es um den Bebauungsplan 246 ging. Der sieht nämlich für das Karree zwischen Westtangente und der Straße Zum Flugplatz sowie FTZ und Otto-Lilienthal-Straße die Erweiterung des Gewerbegebietes Westtangente vor. Die Auslegung der Pläne wurde vom Ausschuss mehrheitlich beschlossen – letztlich auch mit dem Segen der SPD, nachdem Fachbereichsleiter Peter Meyer versichert hatte, ein Gewerbegebiet spreche „nicht grundsätzlich gegen eine Veranstaltungshalle“.

„Wir wollen nicht, dass alle Flächen, die für eine Halle in Frage kommen, zugepflastert werden“, begründet SPD-Fraktionschef Werner Brakmann den Wunsch seiner Partei, den potenziellen Standort vorerst zu sichern. Nun gelte es, den Bedarf zu prüfen, „dazu müssen wir die Vereine ins Boot holen“, und einen möglichen Betreiber zu finden.

„Wir würden das begrüßen“, erklärt Andreas Dietrich, Vorsitzender des TSV Ganderkesee. Der größte Sportverein der Gemeinde stößt räumlich an Grenzen und würde eine Mehrzweckhalle gern für den Trainings- und Spielbetrieb mitnutzen. Auch der Fasching könnte profitieren, glaubt Timo Vetter, Sprecher der Gemeinschaft Ganderkeseer Vereine, die stets die Sporthalle des Gymnasiums am Steinacker für die Büttenabende aufwendig umbauen und hinterher wieder ausräumen muss.

Für die gastronomischen Betriebe in der Gemeinde wäre eine Mehrzweckhalle nicht unbedingt eine Konkurrenz: Die Zielgruppen seien unterschiedlich, meint Peter Burgdorf, Vorsitzender des Ortsverbandes Ganderkesee-Hude im Deutschen Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga). In Hude hat der Gastronom und Party-Veranstalter gute Erfahrungen mit der Halle am Huder Bach gemacht.

Die Gemeindeverwaltung will die Mehrzweckhalle in einer der nächsten Fachausschusssitzungen auf die Tagesordnung setzen. „Es gibt Veranstaltungen, für die eine solche Halle geeignet ist, aber sie muss auch wirtschaftlich zu führen sein“, betont Rathaus-Sprecher Hauke Gruhn.

Hergen Schelling
Agentur Schelling (Leitung)
Redaktion Ganderkesee
Tel:
04222 8077 2741

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