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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Was Die B 212neu Für Ganderkesee Bedeutet: Weniger Verkehr bei Trassenvariante 1B

25.05.2019

Ganderkesee Der Neubau der Bundesstraße 212 zwischen Harmenhausen und der A 281 in Bremen ist so, wie er jetzt geplant ist, „für die Gemeinde Ganderkesee akzeptabel.“ Das stellte Fachbereichsleiter Peter Meyer am Donnerstagabend im Ausschuss für Gemeindeentwicklung fest. Die nach dem intensiven Dialogforum favorisierte Trassenvariante mit nur einem Teilanschluss der B 212neu an die Landesstraße 875 nördlich von Delmenhorst habe „relativ geringe“ Auswirkungen auf die Verkehrsflüsse in der Gemeinde Ganderkesee, sagte Meyer.

Diese sogenannte Variante 1B sieht vor, dass zwischen Delmenhorst und Deichhausen eine Auf- und Abfahrt zur neuen Bundesstraße nur in und aus Richtung Wesermarsch möglich ist – nicht in und aus Richtung Bremen. Peter Meyer präsentierte dem Ausschuss einer Verkehrsuntersuchung der Ingenieurgruppe IVV: Danach würde im Jahr 2030 bei Realisierung der Variante 1B der Verkehr auf den Ganderkeseer Straßen gegenüber jetzt zurückgehen: um täglich 600 Kfz auf der Grüppenbührener Landstraße südlich von Bookholzberg und Auf dem Hohenborn in Hoykenkamp, um 700 Fahrzeuge gar auf dem Schulweg in Heide und um 500 Autos auf der Almsloher Straße. Die A 28 zwischen den Anschlussstellen Ganderkesee-West und -Ost würde gar um 4300 Fahrzeuge am Tag entlastet.

Die Ausschussmitglieder nahmen diese Berechnungen mit Zufriedenheit zur Kenntnis, blickten aber auch über den kommunalen Tellerrand hinaus. Hillard Bley (CDU) „kann nicht nachvollziehen“, dass neben der L 875 auch die Stromer Landstraße zwischen Deichhausen und Bremen nicht an die B 212neu angeschlossen werden soll. „Da steht man morgens doch immer im Stau“, gab er zu bedenken. Arnold Hansen (Freie Wähler) drückte sich mit Blick auf den Verkehr von Delmenhorst nach Bremen noch deutlicher aus: „Eine 75 000-Einwohner-Stadt nicht an den Wesertunnel und die A 281 anzubinden, ist ein Schildbürgerstreich! So dumm kann man doch gar nicht sein, das so zu planen.“

Hansen erwartet, dass beim Anschluss der B 212neu nördlich von Delmenhorst noch „nachgebessert“ werden könnte. Das sei, antwortete Peter Meyer, „zwar möglich, aber nicht unkompliziert.“ Der Fachbereichsleiter aus dem Rathaus gab zu bedenken, dass für den Fall eines späteren Anschlusses in Richtung Bremen ein komplett neues Planverfahren erforderlich wäre. „Das wird so schnell nicht kommen“, glaubt Meyer, „aber ausgeschlossen ist das nicht.“

In diesem Falle jedenfalls wären die Auswirkungen für die Gemeinde Ganderkesee beträchtlich: Bei einem Vollanschluss der B 212neu nördlich von Delmenhorst dürfte wieder eine Umgehungsstraße westlich von Delmenhorst ins Gespräch kommen – über Ganderkeseer Gebiet.

Hergen Schelling Agentur Schelling (Leitung) / Redaktion Ganderkesee
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