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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Wetter-Analyse Für Ganderkesee Und Umzu: Pflanzen von Nachtfrösten kalt erwischt

07.04.2020

Ganderkesee Schon wieder ein Monat, dessen Durchschnittstemperatur über und dessen Niederschlagsmenge unter dem langjährigen Mittelwert liegt. Trotzdem fällt der März 2020 in der Wetterstatistik ein wenig aus dem Rahmen, weil die Werte diesmal eben nur leicht abweichen – „zu warm“ und „zu trocken“, wie zuletzt fast standardmäßig vermeldet, war es diesmal in der Gemeinde Ganderkesee und umzu nicht, wie die monatliche Analyse des Wetterkontors Ingelheim ergibt.

Als Spielverderber insbesondere für Gartenfreunde und Pflanzenbauer erwies sich das Island-Hoch „Keywan“, das im letzten Drittel des Monats für einen dauerhaften Zustrom polarer Kaltluft sorgte. Weil in den ersten beiden März-Wochen aber bevorzugt feuchte und warme Luft in den Norden Deutschlands gelangt war und darüber hinaus überdurchschnittlich oft die Sonne schien, hatte so manche Pflanze schon Frühlingsgefühle entwickelt – und wurde dann von den Nachtfrösten kalt erwischt. Die eine oder andere Magnolie zum Beispiel wurde um ihre Blüte gebracht.

„Wir hatten einige Frostschäden“, berichtet Landschaftsgärtner Bernd Weete aus Grüppenbühren. „Die Vegetation war ja schon weit vorangekommen.“ Baumschulen im Ammerland haben nach seinen Erkenntnissen sogar ihre Pflanzen beregnen lassen, so dass sich ein schützender Eispanzer um die Knospen bildete. „Bei uns war es aber nicht so schlimm“, sagt Weete.

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In immerhin neun Märznächten gab es in Ganderkesee Frost, am kältesten war es in der Nacht zum 30. März mit minus 5,9 Grad. Dennoch war der März nach Angaben des Wetterkontors Ingelheim insgesamt milder als gewohnt: Die Durchschnittstemperatur von 6,2 Grad lag um 1,3 Grad über dem langjährigen Mittelwert der vergangenen drei Jahrzehnte. Der wärmste Tag des Monats war der 27. März, als das Thermometer 15,5 Grad anzeigte.

Der meiste Regen fiel in der ersten Monatshälfte, insgesamt waren es im März 47,5 Liter pro Quadratmeter. „Damit lag der März zehn Prozent unter seinem Soll“, bilanziert das Wetterkontor.

Die mit Abstand stärkste Abweichung gegenüber den langjährigen Mittelwerten gab es im März bei der Sonnenscheindauer: Mit 185 Stunden war der Monat für seine Verhältnisse sehr sonnig, das übliche Klimamittel wurde nach Angaben der Ingelheimer Meteorologen um 73 Prozent übertroffen.

Hergen Schelling Agentur Schelling (Leitung) / Redaktion Ganderkesee
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