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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Sommerzeit: Ganderkeseer drehen ungern an der Uhr

27.03.2015

Ganderkesee In der Nacht von Sonnabend auf Sonntag wird wieder an der Uhr gedreht – zur Umstellung auf die Sommerzeit wird die Nacht um eine Stunde verkürzt. Die NWZ  hat sich bei beruflichen Frühaufstehern erkundigt, was sie von der Zeitumstellung halten.

Schon um halb zwei Uhr morgens muss ein Bäcker werktags mit der Arbeit beginnen. „Für uns ist die Zeitumstellung nicht schlimm, wir haben ja eh so unregelmäßige Arbeitszeiten“, verrät Werner Stöver, Bäcker und Produktentwickler bei der Landbäckerei Tönjes. Als Bäcker arbeite man nicht montags bis freitags, sondern unregelmäßig verteilt. Ob da der Arbeitstag um 1.30 Uhr oder früher beginne, sei unwesentlich.

Auch die Zeitungszusteller müssen früh raus. NWZ -Verteilerin Waltraud Kucak beginnt ihren Arbeitstag um 2.30 Uhr. „Man ist schon müder, wenn die Uhren umgestellt werden“, sagt die 71-Jährige. Falls aber doch ein Zusteller verschlafen sollte, haben die Kollegen eine Telefonkette eingerichtet.

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„Einfach früher ins Bett gehen“, rät Dieter Bremer, Busfahrer beim Bürgerbus Ganderkesee. Auch er muss für seine ehrenamtliche Tätigkeit mittwochs immer früh raus. Als Rentner könne er sich an den anderen Tagen ja von der Zeitumstellung erholen“, freut sich Bremer. „Leid tun mir nur die Milchkühe in der Landwirtschaft, die die Milch noch eine Stunde länger im Euter tragen müssen.“

Dank Melkroboter sei diese Befürchtung allerdings grundlos, bestätigt Landwirt Jürgen Struthoff: „Die Kühe können 24 Stunden lang an den Roboter. Sie bestimmen ihren eigenen Rhythmus – ihnen ist die Zeitumstellung also relativ egal.“ Und auch er selbst habe sich daran gewöhnt.

Damit aber auch jeder die Zeitumstellung rechtzeitig bemerkt, muss auch die Uhr der St. Cyprian und Corneliuskirche in Ganderkesee der neuen Zeit angepasst werden. Darum kümmert sich Gerald Helmbold, Hausmeister bei der evangelischen Kirche: „Die Uhr wird im Zeitraffer je eine Viertelstunde vorgestellt – das dauert so zwei bis drei Minuten“, erklärt er.

Stress macht sich er sich wegen der Sommerzeit aber nicht: „Letztes Jahr hab’ ich das erst den Montag drauf gemacht.“ In diesem Jahr wolle er die Uhr aber pünktlich am Sonntagmorgen umstellen.

In einem Punkt sind sich die Frühaufsteher einig: Obwohl ihnen die Zeit nicht wesentlich zu schaffen macht, könnten sie doch gut auf die Umstellung verzichten.

Désirée Senft Volontärin / NWZ-Redaktion
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