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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Demografie: Ganderkeseer Projekt findet Beachtung bei Einheitsfest

06.10.2014

Ganderkesee /Hannover „Eine Atmosphäre wie zuletzt auf der EXPO 2000“ – so beschreiben Erika und Uwe Lisson vom Ganderkeseer Seniorenbeirat ihre Eindrücke von den Veranstaltungen zum Tag der Deutschen Einheit in Hannover. Die Eheleute Lisson waren allerdings weniger zum Feiern in die Landeshauptstadt gekommen – sondern zum Informieren: Gemeinsam mit Rüdiger Laudien vertraten sie den Seniorenbeirat bei der Präsentation des Projektes „Generationenfreundliches Einkaufen“.

Vor drei Jahren waren auch in Ganderkesee zahlreiche Geschäfte mit dem Zertifikat „Ausgezeichnet generationenfreundlich“ versehen worden. Das Projekt des Landesseniorenrates hatte schon seinerzeit viel Aufsehen erregt – und das war am Donnerstag und Freitag auf der „Ländermeile“ am Maschsee nicht anders. „Der Donnerstag war sogar noch der bessere Tag“, sagt Seniorenbeirats-Vorsitzender Uwe Lisson, „da war vor allem das Fachpublikum bei uns.“

Auch Ministerpräsident Stephan Weil kam an den Stand des Landesseniorenrates im Themen-Zelt zur Demografie, wo die Ganderkeseer zusammen mit weiteren Ehrenamtlichen aus Achim, Braunschweig, Einbeck und Wremen über das Einkaufs-Projekt informierten. Weil habe sich viel Zeit zum Gespräch genommen und interessiert nachgefragt, freuen sich die Ganderkeseer. Sie übergaben dem Regierungschef ein Exemplar des Buches „Senioren erinnern sich“. Das Sammeln und Bewahren von Erinnerungen älterer Menschen sei angesichts der demografischen Entwicklung „ein wichtiges Zukunftsprojekt“, betont Erika Lisson.

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Das Trio vom Seniorenbeirat nutzte zugleich die Gelegenheit, um neue Kontakte zu knüpfen und Netzwerke zu festigen. Im Demografie-Zelt wurden unter dem Motto „Zukunftsforum Niedersachsen“ zahlreiche Möglichkeiten des Lebensalltags in zehn oder 20 Jahren präsentiert. „Dabei ging es besonders um ländliche Regionen“, berichtet Uwe Lisson. Zum Beispiel sei gezeigt worden, wie Therapien und Medikamenten-Anwendung per SMS die Menschen erreichen, wenn die Ärzte-Dichte auf dem Lande weiter zurückgeht.

„Besonders interessant waren die Assistenzmodelle, die das Wohnen im Alter erleichtern sollen“, ergänzt Erika Lisson. „Die Technik entwickelt sich in diesem Bereich rasant.“ Dass es in Ganderkesee eine entsprechende Musterwohnung der Tischlerei Reisch gibt, wurde von vielen Gesprächspartnern mit Interesse registriert. Auch einen hochkarätigen Referenten für ihre Vortragsreihe „Mehr Service und Lebensqualität im Alltag“ konnten die Ganderkeseer unter den Experten im Demografie-Pavillon gewinnen. Kurzum: Hannover, so fasst es Uwe Lisson zusammen, „war eine Reise wert.“

Hergen Schelling Leitung / Redaktion für den Landkreis Oldenburg
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