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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Freifunk In Garrel: Beim offenen W-Lan ist noch Luft nach oben

18.10.2018

Garrel Kostenlose W-Lan-Zugängen entlang der Hauptstraße in Garrel – dieses Ziel hatten der Handels- und Gewerbeverein und die Junge Union in Garrel mit dem Anschluss an die Freifunk-Initiative verfolgt. Dadurch sollte der Ortskern Garrels aufgewertet werden, hatten im August 2016 JU-Mitglied Marcel Breckweg und HGV-Vorsitzender Michael Wendeln bekräftigt. Eine Infoveranstaltung hatten sie auf die Beine gestellt und erste Router gingen zügig ans Netz. Die Idee war, ein möglichst flächendeckendes Netz aufzubauen.

Doch was ist aus der Initiative geworden? Die NWZ hat nachgehört. Alexander Looschen, Inhaber des T-Punkts an der Hauptstraße, war einer der ersten Anbieter eines kostenlosen Freifunk-Zugangs. Das Thema sei nicht in Vergessenheit geraten, habe aber etwas an Dynamik verloren, bekräftigt der IT-Experte. Das hänge sicherlich auch damit zusammen, dass viele Smartphone-Nutzer mittlerweile einen Vertrag mit Internet-Flat besäßen.

So funktioniert Freifunk

Die Router im Freifunk-Netz verbinden sich miteinander und sollen so ein möglichst flächendeckendes Netz schaffen. Dazu wird auf dem Smartphone oder dem Tablet bei eingeschaltetem W-Lan das nordwest.freifunk.net angezeigt. Einmal ausgewählt, verbindet sich das Smartphone automatisch mit dem Netz, sobald es in Reichweite ist. Die Daten werden nicht ausgewertet. Und für diejenigen, die einen Router zur Verfügung stellen, besteht keine Gefahr, in Haftung genommen zu werden. Denn die Daten werden wie durch einen Tunnel durchgeleitet. Ins Internet gehen die Daten erst bei Freifunk – der Absender ist eben Freifunk.

Wer sich am Freifunk-Netz in Garrel beteiligen und einen Router bei sich installieren möchte, kann sich an Michael Wendeln (Telefon   04474/ 303) oder an Alexander Looschen im Mobil-Shop (Telefon   04474/9329067) melden. Alexander Looschen bietet auch vorkonfigurierten Router an.

Freifunk hatte zudem den Vorteil, dass für denjenigen, der einen Router öffnete, nicht die so genannte Störerhaftung gilt, bedeutet: Wenn über den Zugang illegal Musik heruntergeladen wird, ist nicht der Betreiber des Routers in der Haftung. Das sei er aber durch eine geänderte Gesetzeslage mittlerweile eh nicht mehr, so Looschen.

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Entlang der Hauptstraße sind derzeit acht Zugänge, so genannte Knoten auf der Freifunk-Karte gelistet: neben Alexander Looschen sind das Modehaus Wendeln, Sams, die Raiffeisenbank Garrel, RB Garrel (Ecke Hauptstraße/Pfarrer-Landgraf-Straße), Steuerbüro Bohmann-Laing, die Gaststätte Schallander sowie Uhren und Schmuck Otto Behrens.

Ferner gibt es bereits Zugänge bei Bohmann-Laing Steuern und Controlling an der Allerstraße, bei Auto Wessel an der Straße Hinterm Esch, beim Schuhaus Thole an der Petersfelder Straße, in der Tennishalle in Nikolausdorf sowie gleich mehrere bei der Gaststätte Dittrich an der Thülsfelder Talsperre.

Die katholische Kirchengemeinde hatte schon früh signalisiert, das Projekt ebenfalls unterstützen zu wollen. So war in der Überlegung, am Johannes-Haus einen Router zu installieren, der für den Freifunk freigegeben werden sollte. Bislang ist allerdings noch nichts passiert.

Auch die St.-Johannes-Schützengilde möchte einen kostenlosen W-Lan-Zugang an der Schießhalle installieren. Die technischen Voraussetzungen seien mittlerweile weitestgehend gegeben, betonte Stefan Meyer, Schriftführer der Gilde. Nur ein Router müsste angeschafft und eingerichtet werden – das könne kurzfristig geschehen, betont Meyer.

Die JU hatte im Juni 2017 die Installation von drei festen Hotspots gefordert: beim Sportzentrum, im Dorfpark sowie am Badestrand der Talsperre. Diese seien allerdings bislang nicht installiert, informierte die Gemeindeverwaltung auf NWZ-Nachfrage.

Reiner Kramer stv. Redaktionsleitung Cloppenburg/Friesoythe / Redaktion Münsterland
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