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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

AUSTAUSCH: Gastfreundschaft beeindruckt nachhaltig

23.05.2007

WILDESHAUSEN Die Schüler wollen sich auch weiterhin gegenseitig besuchen. In den Gastfamilien wurden die Jugendlichen richtig umsorgt.

Von Anja Biewald

Es ist vor allem die Gastfreundlichkeit der Menschen im polnischen Poreba, die die Comenius-Gruppe der Wildeshauser Realschule bei ihrem Besuch der Stadt mit 9000 Einwohnern besonders beeindruckt hat: Sechs Tage lang, vom 5. bis 11. Mai, waren sechs Schüler und drei Betreuer zum ersten Mal auf Stippvisite in Poreba. Zuvor waren sieben polnische Schüler und zwei Lehrer für einige Tage in Wildeshausen zu Gast gewesen. Gemeinsam machten sich beide Gruppen schließlich auf den Weg nach Poreba – mit einem Linienbus. 1049 Kilometer Fahrtstrecke standen bei den Jungen und Mädchen auf den Bustickets. 16 Stunden galt es durchzuhalten, Rast gemacht wurde nur kurz.

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In Poreba angekommen erlebten die Schüler der achten bis zehnten Klassen in ihren Gastfamilien einen mehr als freundlichen Empfang: Mit klein geschnittenem Obst und Keksen wurden die Besucher in ihren Zimmern – ähnlich wie im Hotel – begrüßt. Dabei war der erste Eindruck der Kinder vom EU-Partnerland zunächst ein anderer, etwas ernüchternder gewesen: Kaputte Straßen und alte Häuser mit grauen Fassaden prägten das Bild. „In einem Vorgarten stand ein durchgesägter Transporter. So etwas habe ich noch nicht gesehen“, erinnerte sich der 14-jährige Max Pohl an die Fahrt durch Polen am Dienstag bei einem Pressegespräch. „Die Menschen haben dort nicht viel Luxus, sondern eher das, was sie brauchen. Aber wir wurden richtig umsorgt“, sagte Michelle Frensel, die „am liebsten noch länger geblieben wäre“.

Die Betreuer, Elke und Wolfram Persikowski sowie Steffen Akkermann, lernten ein Polen in Aufbruchstimmung kennen. Der Gedanke eines geeinten Europas sei spürbar gewesen und die Gastgeber hätten sich darum bemüht, ein Zusammengehörigkeitsgefühl zu schmieden. „Polen hat die Vergangenheit hinter sich gelassen und will jetzt in die Zukunft blicken“, beschrieb Akkermann seine Eindrücke. Die Jugendlichen jedenfalls haben Freundschaft geschlossen. Der Kontakt wird jetzt per E-Mail gehalten. In den Sommerferien wollen die neuen polnischen Freunde privat nach Wildeshausen kommen, um hier Urlaub zu machen.

Der erste Kontakt nach Poreba war zustande gekommen bei einem Treffen von Lehrern, die sich für das europaweite Comenius-Projekt engagieren, im November 2006 in Wildeshausen. Engländer, Franzosen, Italiener, Polen und Deutsche nahmen daran teil – darunter auch der Bürgermeister Porebas, der die Wildeshauser Realschule kurzerhand in seine Stadt einlud.

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