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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Gedicht vom Nachbarn für Senioren-WG

05.11.2005

[SPITZMARKE][SPITZMARKE][SPITZMARKE][SPITZMARKE][SPITZMARKE][SPITZMARKE][SPITZMARKE][SPITZMARKE][SPI HEIDE/KAS - Am 4. November 2004 wurde die Senioren-Wohngemeinschaft „Die Son-ne von Heide“ eröffnet. Gestern feierten die neun Bewohner des gelben Hauses am Tannenweg mit zahlreichen Gästen – darunter Pflegepersonal, Angehörige und Nachbarn – den einjährigen Geburtstag der Einrichtung. Betrieben wird das Wohnprojekt für Demenzkranke vom Verein „Salus e.V.“, die pflegerische Betreuung übernehmen die Landdienste.

Als einzige Bewohnerin von Anfang an dabei ist Herta Fischer (84), die stellvertretend für die übrigen WG-Mitglieder Gratulationen und Geschenke annahm. „Bei der Eröffnung waren noch Handwerker im Haus“, erinnert sich die gebürtige Schlesierin an die erste Zeit in Heide.

Zwei Wochen lang lebte Fischer allein in dem großen Einfamilienhaus in Heide – immer betreut von einer ambulanten Pflegekraft der Landdienste. „Anfangs hatten wir noch keinen Fernseher. Da haben wir immer Mensch-ärgere-dich-nicht gespielt“, so die 84-Jährige. Dann wurden nach und nach auch die übrigen Zimmer bezogen und allmählich entstand der typische WG-Charakter.

Einer der ersten Besucher damals war Kurt Korn, ein Nachbar der Wohngruppe, wie Herta Fischer erzählt. Auch zur Jubiläumsfeier kam der 85-Jährige in das gelbe Haus und schenkte den Bewohnern ein selbst verfasstes Gedicht mit dem Titel „Ein Jahr Senioren-WG“.

Fischer ist mit ihrer Entscheidung für das Wohnprojekt sehr zufrieden: „Es ist wie in einer großen Familie: Manchmal gibt es Krieg, aber im Großen und Ganzen verstehen wir uns gut.“ Ähnlich sieht es auch Beate Klapper, Leiterin der Einrichtung. „Wir sind ein echter Familienbetrieb“, erklärt sie. Es sei schon einmal vorgekommen, dass sie bei der Vorstellung ihrer Gruppe Angehörige der Bewohner „einfach mit dazu gezählt“ habe.

Inzwischen ist das Haus mit neun Bewohnern voll ausgelastet, während die Nachfrage nach Plätzen anhält. „Salus e.V.“ ist auf der Suche nach weiteren Immobilien, um sein Konzept noch ausbauen zu können.

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