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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Gegner bereiten eine Klage vor

18.07.2007

HARPSTEDT „Wie nah liegt mein Haus oder mein Grundstück an den Hochspannungsmasten?“ Diese Frage war es vor allem, die die Bürger interessierte, die am Dienstagabend in die Eon-Sprechstunde gekommen waren. Der Stromnetzbetreiber hatte die Bürger entlang der geplanten 380-Kilovolt-Freileitung zwischen St.-Hülfe und Ganderkesee in die „Wasserburg“ in Harpstedt eingeladen, um mit ihnen Anliegen und Fragen zur Feintrassierung anhand von Karten und Plänen zu besprechen.

„Die Leitung geht ja direkt über eine unserer Flächen. Das habe ich vorher gar nicht gewusst“, ist Colnrades ehemalige Bürgermeisterin Hiltraud Lindemann entrüstet. Freileitungsgegner Frank Windhorst, Sprecher der IG „Vorsicht Hochspannung“, war eigentlich nur aus einem Grund gekommen: „Ich hatte gehofft, hier einen Plan über den genauen Trassenverlauf zu bekommen. „Den geben wir nicht heraus, es handelt sich ja vorerst nur um einen Entwurf“, hieß es von seiten der Planer.

„Werden die erforderlichen Mindestabstände zu den Häusern eingehalten“, wollte Bürger Jens Witte aus Wohlde wissen. „Es gibt keine gesetzlichen Mindestabstände“, erklärt Joelle Bouillon von der Eon Netz GmbH. Es sei sogar erlaubt, Häuser zu überspannen. Aber das solle in diesem Falle nicht geschehen, beruhigte sie. Der geringste Abstand zu einem Wohnhaus würde 50 Meter betragen.

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Lebhafte Diskussionen um eine Erdverkabelung kamen an diesem Abend nicht auf. Die Bürger wussten genau, dass sie es hier nicht mit Entscheidungsträgern des Firmenriesen Eon zu tun hatten. „Man wird hier nett umgarnt, aber es kommt nichts Effektives dabei heraus“, meinte Prinzhöftes Bürgermeister Herwig Wöbse. Die SPD-Landtagsabgeordnete Renate Geuter wollte sich vor allem mit „zusätzlichen Informationen für die kommenden Diskussionen in den Landtagsausschüssen wappnen“.

Dass Eon bald mehr Wind zu spüren bekommt als am Dienstag, kündigte Frank Windhorst an. Voraussichtlich in der nächsten Woche werde eine Klageschrift fertig sein, die das Raumordnungsverfahren angreife, da darin einige naturschutzrechtliche Belange übergangen worden seien. Als Kläger stellten sich die Gemeinde Prinzhöfte und einige Privatleute zur Verfügung. „Wir haben aber noch mehr heiße Eisen im Feuer“, so Windhorst kämpferisch.

Marén Bettmann Wardenburg / Redaktion Wardenburg
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