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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Finanzen der Gemeinde Hatten: Ein Haushalt, der aus dem Vollen schöpft

16.01.2021

Kirchhatten 22,72 Millionen Euro an Erträgen, 22,67 Millionen an Aufwendungen: Der Hatter Gemeinderat hat am Donnerstagabend einen beeindruckenden Haushalt verabschiedet. Das Volumen ist zwei Millionen Euro höher als beispielsweise im Vor-Corona-Jahr 2018. Die Höhe der für Investitionen reservierten Gelder liegt bei sechs Millionen Euro – unter anderem für den Bau des Auvers-le-Hamon-Platzes, den Busknotenpunkt Kirchhatten, Ausbau der Schultredde, Kreisverkehr Mühlenweg/Borchersweg oder auch Maßnahmen zur Abmilderung von Starkregen.

Stabile Steuersätze

Das alles gelingt – dank stabiler Steuersätze – und im Kleinen auch mit dem Blick auf soziale Aspekte, beispielsweise die Vereinsförderung (8000 Euro), wie der Vorsitzende des Finanz- und Wirtschaftsausschusses, Helmut Rücker (Grüne), betonte.

2021 sei ein Jahr, wo die Gemeinde aus dem Vollen schöpfe, so formulierte CDU-Fraktionsvorsitzender Thomas Schulze die Überschrift für das von Kämmerer Ralf Schumacher erarbeitete Zahlenwerk. Der Haushalt sei so gut, weil es erhebliche Reste aus 2020 gebe, darüber hinaus noch viele Zuschüsse und die Steuereinnahmen stabil geblieben seien, hielt Schulze fest. Das Freizeitzeitzentrum Kirchhatten, die seit Jahren immer wieder verschobene Sanierung der Grundschulen und ein neues Feuerwehrhaus in Kirchhatten blieben allerdings als drängende Probleme.

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FDP-Fraktionsvorsitzender Niels-Christian Heins erinnerte daran: „Wenn Hatten eine Zuzugsgemeinde sein will, dann müssen wir die Kosten dafür auch einkalkulieren.“ Zum Beispiel die knapp 700 000 Euro, um die die Personalkosten steigen (hauptsächlich wegen der neuen Kita Löwenzahn). Lob gab es von ihm für den Bürgermeister und die Verwaltung, die geschickt Förderchancen genutzt und Kostenrahmen nicht ausgeschöpft hätten.

Katja Radvan (Linke) hob die „konservative Finanzplanung“ hervor. Niemand könne die Entwicklung der Steuereinnahmen vorhersehen.

Ratsvorsitzender Hajo Töllner (SPD) sprach im Namen seiner Fraktion von einem „rundum gelungenen Haushaltsentwurf“. Die Finanzwünsche der Fachbereiche seien maßvoll geblieben.

Keine Kreditaufnahme

Drei Enthaltungen gab es bei der Endabstimmung dennoch (Bernhard Collin, Marten Dölling, beide CDU, Michael Stegmann, FHL). Manfred Huck (FHL) – unzufrieden mit der Höhe der Abschreibungen – stimmte als einziger sogar gegen den Haushalt.

Keine Kreditaufnahme und keine Inanspruchnahme der Kreditermächtigungen aus dem Vorjahr – Bürgermeister Christian Pundt bezeichnete das Zahlenwerk dagegen als „das richtige Signal“ in der Krise.

Werner Fademrecht Hatten / Redaktion Wardenburg
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