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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Hallenbad: Gemeinde muss sich nach der Decke strecken

15.10.2013

Hude Seit dem Jahr 2010 wird das Hallenbad der Gemeinde Hude häppchenweise saniert. Zum abschließenden Bau-Dessert wird noch einmal ein dicker Brocken serviert: Die Firma Lührs Baumanagement und Planung GmbH kalkuliert die Sanierung der Hallendecke, die barrierefreie Umgestaltung der Umkleidekabinen und die Schaffung von Mitarbeiterräumen mit einem Kostenvolumen in Höhe von 425 000 Euro netto.

Die Gemeindeverwaltung schlägt vor, die Sanierung des rund 30 Jahre alten Bades in 2014 fortzuführen und 2015 zum Abschluss zu bringen. Im fünften Bauabschnitt sollen nächstes Jahr die Hallendecke saniert und zwei Umkleideräume für Rollstuhlfahrer zugänglich gemacht werden. 2015 soll im sechsten Bauabschnitt die Schaffung von Räumlichkeiten für das Personal angegangen werden. Über die Empfehlungen befindet am Montag, 21. Oktober, der Ausschuss für Jugend, Sport, Soziales und Sicherheit (ab 17 Uhr im Rathaus).

In der ursprünglichen Planung war nur vorgesehen gewesen, die Decke zu streichen und die Beleuchtung auszutauschen. Damit ist es nun nicht mehr getan: Bei näheren Untersuchungen hat das Büro Lührs festgestellt, dass die Abhängekonstruktion der Holzdecke an mehreren Stellen durch die langjährige Chloremissionen angegriffen worden ist. Daher empfiehlt die Gemeindeverwaltung, die 2006 provisorisch verstärkte Deckenaufhängung grundlegend zu sanieren.

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Für die Schaffung neuer Mitarbeiterräume legt die Verwaltung dem Ausschuss zwei Varianten vor – ein Anbau im hinteren Bereich des Gebäudes oder eine Umgestaltung des vorderen Gastronomiebereiches. Aus „funktionalen Gründen“ favorisiert man im Rathaus letztere Variante, bei der eine mit Personal betriebene Gastronomie entfallen würde. Als Ersatz sei ein Aufenthaltsbereich für Gäste denkbar, der mit Automaten bestückt werden könnte. Derzeit ist das Bistro („Zirkel“) verpachtet. Der Vertrag läuft im Juli 2015 aus.

Fortsetzen möchte die Gemeindeverwaltung auf jeden Fall die Zusammenarbeit mit dem Büro Lührs und Architekt Detlef Stigge, die sich im gerade abgeschlossenen vierten Bauabschnitt bewährt habe, so Fachbereichsleiter Uwe Schubert. Dabei wurden in diesem Jahr die Dachflächen über dem Umkleidetrakt und dem Bistro saniert sowie die Dachkuppeln und die Lichtbänder im Stiefelgang erneuert. Hervorzuheben ist, dass das mit knapp 200 000 Euro kalkulierte Budget um rund 30 000 Euro unterschritten werden konnte.

Stephan Onnen Redakteur / Redaktion Oldenburg
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