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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Umwelt: Gemeinde schaut an Wegen genauer hin

31.01.2015

Kirchhatten Luftaufnahmen und digitales Kartenmaterial lassen eine erste Schätzung zu. Etwa 18,77 Hektar an gemeindeeigenen Flächen liegen derzeit brach, weil sie in unmittelbarer Nähe von Wegen und Straßen liegen und sich dort eine Flora gebildet hat, die weder Tieren eine hochwertige Nahrungsquelle noch Lebensraum bietet. Zusätzliche 5,07 Hektar sind der Gemeinde offensichtlich verloren gegangen, weil sie im Zuge der landwirtschaftlichen Nutzung angrenzender Flächen mitbewirtschaftet werden.

Das soll nun anders werden. Die Gemeindeverwaltung hat das Fachbüro Ewald Tewes (Landschaftsökologie und Umweltplanung Sandkrug) beauftragt, ein Konzept für das Unterhalten, Pflegen und Entwickeln der kommunalen Flächen zu entwickeln. In manchen Fällen bedeutet dies auch, das wurde auf der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Gemeindeentwicklung und Umwelt deutlich, dass mit Landwirten über die Flächennutzung geredet werden muss. Vorstellbar ist laut Tewes in diesem Zusammenhang sogar ein Flächentausch. Im Idealfall könnten beide Seiten – Kommune und Landwirte – davon profitieren.

Generell erhofft sich die Gemeinde von der Maßnahme neuen Spielraum für ökologische Ersatz- oder Ausgleichsmaßnahmen. Wenn Flächen durch Baumaßnahmen versiegelt werden, ist das Schaffen einer Kompensation dafür gesetzlich vorgeschrieben. Das Echo aus den Ratsfraktionen ist positiv. Niels-Christian Heins (FDP) findet, die Grundidee, nicht nur Wegeseitenränder zu betrachten, sondern auch Flächenumlegungen zu prüfen, „prima“. Sein Fraktionskollege Dieter Suhrkamp rät allerdings, auf jeden Fall den Bauhof in die konkrete Planung miteinzubeziehen.

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Manfred Huck (CDU) verweist darauf, dass prinzipiell das Anlegen von Blühstreifen durch die Landwirte die ökonomischste und am schnellsten zu realisierende Lösung wäre. Auch Johannes Große Beilage (Grüne) hält es für ganz wichtig, dass Gespräche mit den Eigentümern der angrenzenden Flächen geführt werden. Uwe Hollmann (SPD) rät, sehr sensibel an das Thema ranzugehen. Die Präzision der Daten sei gerade in Randbereichen nicht immer gegeben. Im Zweifelsfall, das ließ Bauamtsleiter Gerold Heidler durchblicken, müsse genau nachgemessen werden.

Bürgermeister Christian Pundt hat bereits mit dem Landvolk erste Gespräche zu dem sensiblen Thema geführt. Dessen Haltung fasste er im Ausschuss so zusammen: „Sprecht mit uns, dann regeln wir das.“

Werner Fademrecht Hatten / Redaktion Wardenburg
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