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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

ARBEITSMARKT: Gemeinden müssen mitzahlen

03.08.2007

LANDKREIS Der Landkreis will die Kosten für so genannte Ein-Euro-Jobs auf mehrere Schultern verteilen. Bei Neubesetzungen sollen auch die Träger der Maßnahme mit ins Boot geholt werden, erklärte Markus Leeferink, Leiter der Job-Center im Landkreis, am Donnerstag. Im wesentlichen seien die Gemeinden und die Stadt Wildeshausen betroffen. Landrat Frank Eger habe den neuen Modus Anfang Juli mit den Hauptverwaltungsbeamten besprochen. Das „Eingliederungsbudget“ werde damit um rund 200 000 Euro im Jahr entlastet. Das Geld soll in Qualifizierungs- und Fortbildungsmaßnahmen für Arbeitslose fließen.

Ende Juli waren 153 Menschen im Landkreis in so genannten Ein-Euro-Jobs beschäftigt, darunter sieben unter 25 Jahre. Im Juli 2006 waren es insgesamt 237. Eingesetzt werden die Ein-Euro-Jobber bei allen Arbeiten, die von öffentlichem Interesse seien. Dazu gehöre beispielsweise der Aufbau einer Bücherei oder helfende Tätigkeiten in Kindergärten. Viele Projekte in den Schulen seien ohne die Ein-Euro-Kräfte kaum möglich gewesen, meinte der Leiter der Job-Center. Allein in der Stadt Wildeshausen seien derzeit 30 Ein-Euro-Kräfte genehmigt.

Leeferink meinte, es gebe ein wechselseitiges Interesse der „Arbeitgeber“ und der Ein-Euro-Kräfte die Chancen zu nutzen. „Wer hier klarkommt, macht den ersten Schritt zurück auf den ersten Arbeitsmarkt“, meinte der Fachmann. Daher sei es den Trägern auch zuzumuten, die Entschädigungsleistungen für die Ein-Euro-Kräfte zu bezahlen. Der Landkreis schaue weiterhin genau bei der Trägerschäft hin und sei weiterhin bereit zu helfen. Auch die Vermittlungsbemühungen der Job-Center würden mit unverminderter Intensität fortgesetzt. In der Regel werde eine „Ein-Euro-Stelle“ für ein halbes Jahr bewilligt. Verlängerungen seien eigentlich eher die Ausnahme.

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Gerade im Sozialsektor kämen auf den Kreis neue Belastungen zu. So sei man künftig zuständig für das „Einstiegs-Qualifizierungsjahr“, das sozial benachteiligten oder schwer vermittelbaren Jugendlichen neue Perspektiven bieten solle. Leeferink: „Das ist für Jugendliche eine gute Chance, weiterhin dicht an der Praxis zu bleiben.“ Etwa 60 Jugendliche würden in diesem Jahr aus dem Programm gefördert.

Stefan Idel Redakteur / Landespolitischer Korrespondent
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