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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Gesamtes Quartier wird beleuchtet

21.02.2015

Wildeshausen Seit Jahren schon werden Autofahrer auf der A 1 mit einem großen Schild auf das „Urgeschichtliche Zentrum Wildeshausen“ hingewiesen. Es gibt das Pestruper Gräberfeld und diverse Hünengräber, aber ein Museum als Anlaufpunkt für Touristen fehlt bislang.

Nun hat die Stadt einen ersten Pflock eingeschlagen. Der Ausschuss für Stadtentwicklung, Fremdenverkehr, Sport und Kultur zeigte sich einmütig, das freiwerdende Feuerwehrhaus als Anlaufstelle für das „Urgeschichtliche Zentrum Wildeshausen“ zu entwickeln. In einem ersten Schritt soll ein Nutzungskonzept erarbeitet werden. In einem weiteren Schritt soll das gesamte Quartier am Huntetor unter die Lupe genommen werden.

Deshalb wollte sich Stephan Dieckmann (SPD) auch nicht gleich auf das Feuerwehrhaus festlegen, schließlich sei die gesamte Fläche mit dem angrenzenden Parkplatz städtebaulich interessant.

„Für den Tourismus in Wildeshausen ist so ein Urgeschichtliches Zentrum wichtig“, meinte Helmut Müller (FDP). Jedoch müsse erst einmal die Substanz des alten Feuerwehrhauses untersucht werden. Städtebaulich müsse die Ecke aufgewertet werden. Ein Busparkplatz sei auch sinnvoll.

Christoph Wach (Grüne) möchte das alte Feuerwehrhaus in jedem Fall erhalten wissen. Nur ein Urgeschichtliches Zentrum dort einzurichten, ist ihm zu wenig. „Wir sollten da offen sein. Ich kann mir da auch ein Haus der Vereine vorstellen. Wir sollten eine Umfrage unter den Bürgern starten“, so Wach.

Stephan Rollié (CDU) sieht das Urgeschichtliche Zentrum sehr gut im alten Feuerwehrhaus platziert; denn im Umfeld gebe es mit der Alexanderkirche, dem Dampfkornbrandweinbrennerei-Museum, der früheren Lohgerberei Benecke sowie den alten Häusern in der Sägekuhle weitere Anziehungspunkte.

Bürgermeister Jens Kuraschinski betonte, dass die Stadtverwaltung offen an die Sache herangehen will. Mit einem Konzept müssten aber nun die Weichen gestellt werden; denn ohne eine Co-Finanzierung durch Fördermittel könne nicht viel ausgerichtet werden.

Die Lokale Aktionsgruppe Wildeshauser Geest hat das Projekt für die EU-Förderung durch das Programm „Leader“ bereits in ihren Entwicklungsplan aufgenommen.

Im aktuellen Investitionsprogramm der Stadt sind als Veräußerungserlös für das Feuerwehrhaus an der Huntestraße 400 000 Euro eingeplant. Die Frage ist noch, inwieweit eine ganze oder teilweise Finanzierung durch einen Investor, zum Beispiel die Nieberding-Stiftung, infrage kommt.

Der Förderverein Urgeschichtliches Zentrum hatte in Zusammenarbeit mit Museumsberaterin Dr. Beate Bollmann im Jahr 2010 eine Machbarkeitsstudie zur Umsetzung eines Urgeschichtlichen Zentrums erarbeitet. Diese Informationsstelle sollte in der Nähe des Gräberfeldes aufgebaut werden.

Christoph Koopmeiners Wildeshausen/Dötlingen / Redaktion Wildeshausen
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