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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Geteiltes Echo zu Windpark-Umrüstung

01.04.2016

Havekost /Hengsterholz Windenergie ist ein emotionales Thema: Das wurde am Mittwochabend beim Info-Abend des Ortsvereins Hengsterholz-Havekost im Havekoster Feuerwehrhaus einmal mehr deutlich. Albrecht Beckmann, Kirsten Smit-Wiechelt und Geschäftsführer Ubbo de Witt von der Windpark-Betreibergesellschaft Projekt (Oldenburg) waren eingeladen, um ihre Pläne für das geplante Repowering des bereits existierenden Windparks in Hengsterholz vorzustellen.

Mit ihren Ausführungen stießen die Planer in Havekost auf Zustimmung, aber auch auf einigen Gegenwind aus den Reihen der gut 60 Zuhörer. Anlieger befürchten unter anderem höhere Beeinträchtigungen durch Schall, Schattenwurf, Befeuerung und Auswirkungen auf die Tierwelt. Für Widerstand gegen das Vorhaben sorgt zudem die Verunsicherung aufgrund des entstehenden Infraschalls. Einige Bürger befürchten gesundheitliche Beeinträchtigungen.

Die Windpark-Betreiber planen, die bestehenden sechs, jeweils gut 100 Meter hohen Anlagen des Windparks Hengsterholz durch drei 200 Meter hohe Windenergieanlagen zu ersetzen. Statt sechsmal einer Million Kilowattstunden würde die prognostizierte Jahresproduktion künftig bei dreimal 8,5 Millionen Kilowattstunden liegen, verdeutlichte Projektleiter Beckmann den Hintergrund des Repowerings.

Jeder der drei Stahltürme werde auf einem Fundament von 27 Meter Durchmesser errichtet. 6,30 Meter betrage der Durchmesser der Türme an der Basis, so Beckmann. Die Betreiber sehen für den neuen Windpark eine Erschließung über die Straße „Landriede“ auf dem Gebiet der Gemeinde Dötlingen (statt wie bisher über „Zum Mühlenbach“) vor. Unmittelbar hinter der Gemeindegrenze, in Haidhäuser und Uhlhorn, entsteht aktuell ein Windpark mit zwölf 200-Meter-Anlagen.

Die Schallemission in Hengsterholz werde folglich in Summe nicht geringer – daraus machte Ubbo de Witt am Mittwoch keinen Hehl. Für das Repowering des Windparks Hengsterholz sprechen aus Sicht der Betreiber mehrere Faktoren: Die größeren Windräder würden sich ruhiger drehen, seien gegenüber den älteren Modellen schalloptimiert und sie würden über eine Abschaltautomatik verfügen, die bei Überschreitung der gestatteten Werte für den Schattenwurf greife. Zudem erhöhe sich durch die Neubauten der Abstand zur Wohnbebauung. Die Befeuerung der Anlagen könne inzwischen bedarfsgerecht erfolgen – die Zustimmung der Luftfahrtbehörde vorausgesetzt.

Die Pläne der Projekt GmbH befinden sich aktuell im Genehmigungsverfahren beim Landkreis Oldenburg. Das Oldenburger Unternehmen rechnet damit, das Repowering im kommenden Jahr umsetzen zu können.

Karoline Schulz Redakteurin, Agentur Schelling / Redaktion Ganderkesee
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