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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Gute Note für Industriestandort Ippener

07.09.2018

Groß Ippener „Sehr gut angelaufen“ ist für das Harries Schälmühlenwerk die im März begonnene Produktion in Groß Ippener. 45 Beschäftigte (inklusive Halbtagskräfte) sind hier aktuell tätig, die Auslastung liege bei etwa 85 Prozent. Das war am Mittwoch beim Besuch einer 21-köpfigen Gästegruppe zu erfahren, die sich mit dem Rad von Ganderkesee aus auf den Weg nach Groß Ippener gemacht hatte.

Heinz-Dieter Harries und Michael Senft führten die Besucher durch das Werk mit seinem weithin sichtbaren, 36 Meter hohen Turm.

2016 hatte die noch junge „Harries Schälmühlenwerk GmbH und Co. KG“, deren Wurzeln in der Harries-Mühle in Moordeich (Gemeinde Stuhr) liegen, das 9000 Quadratmeter große Areal im Industriegebiet Groß Ippener an der A 1 erworben. Wenig später war mit dem Bau des etwa zehn Millionen Euro teuren Werks begonnen worden. Ein erster Testbetrieb fand im November/Dezember vorigen Jahres statt.

Auch wenn es auf der A 1 derzeit oft Staus gibt, sei man mit dem Standort zufrieden, sagte Heinz-Dieter Harries, dessen Sohn Florian in Ippener Geschäftsführer und Inhaber ist. Das Grundstück biete auch die Option für eine Erweiterung.

Am Standort Groß Ippener verarbeitet das Unternehmen schälfähiges Getreide, „zu 80 Prozent Hafer“, wie Heinz-Dieter Harries erläuterte. Der Hafer wird geschält und durch hydrothermische Verarbeitung stabilisiert. Aus den Haferkernen werden in Ippener zum einen Haferflocken Großblatt hergestellt. Zum anderen werden die Kerne zu Hafergrütze zerschnitten, woraus dann Haferflocken Kleinblatt oder Knipp und Pinkel (für die Kohl- und Pinkel-Saison) entstehen.

Großen Wert legt das Unternehmen auf die Ausbildung. Derzeit gibt es laut Harries senior acht Auszubildende in den Berufen Müller und Lagerfachkraft sowie im kaufmännischen Bereich. Auch in diesem Jahr habe man wieder junge Leute eingestellt. Die Auszubildenden „werden generell übernommen“.

Der Besuch am Mittwoch war von der Ganderkeseer Gästeführerin Anni Schlüter initiiert und organisiert worden. Bislang hatte sie vor allem Radtouren in Richtung Weser und Bremen angeboten, jetzt wollte sie einmal „etwas anderes machen“.

Die 21 Teilnehmer schauten sich zunächst den landwirtschaftlichen Betrieb Iben (Strudthafe) an, der in Ställen Bullen, Kälber und Geflügel hält, dann den Betrieb Pleus in Klein Henstedt mit frei laufenden Tieren. Um die gemeinsame Vermarktung durch mehrere Produzenten ging es schließlich bei der Milchtankstelle Schröder in Groß Ippener.

Das Interesse der Teilnehmer sei sehr groß gewesen, berichtet die Gästeführerin – obwohl immerhin 42 Kilometer zurückzulegen waren.

Karsten Kolloge Harpstedt / Redaktion Wildeshausen
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