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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Großenkneten Und Emstek: Runden Tisch zum Wasserhaushalt endgültig abgebaut

16.11.2019

Großenkneten /Ahlhorn /Emstek Nach gut drei Jahren hat der Oldenburgisch-Ostfriesische Wasserverband (OOWV) jetzt den „Runden Tisch“ zum Wasserhaushalt in den Gemeinden Großenkneten und Emstek beendet. Anlass hierfür ist die Aufforderung der Gemeinde Emstek an den OOWV, umgehend ein wasserrechtliches Verfahren einzuleiten. Das teilt der Wasserverband mit. Damit liegen zentrale Fragen, denen sich der Runde Tisch gewidmet hat, demnächst in den Händen der zuständigen Behörden, heißt es. Der Emsteker Rat hatte einstimmig eine entsprechende Resolution verabschiedet.

„Wir steigen nun, wie von der Gemeinde gewünscht, in diesen formellen Rahmen ein und konzentrieren uns auf die Erstellung des Wasserrechtsantrags“, berichtete Bereichsleiter Egon Harms den Teilnehmern des Runden Tisches bei der Zusammenkunft in dieser Woche im Biohof Bakenhus. Viele Zuhörerinnen und Zuhörer machten ihr Bedauern über diese Entwicklung deutlich und baten auch für die Zukunft um den Erhalt des Informationsflusses. Hier verwies Harms an die für das Wasserrechtsverfahren zuständigen Behörden. „Zentrale Verfahrensfragen liegen künftig in ihrer Verantwortung und nicht mehr im Einfluss des OOWV“, erläuterte der Bereichsleiter.

Ziel müsse aber sein, alle interessierten Bürgerinnen und Bürger weiterhin umfassend zu informieren. „Dafür werden wir uns in Abstimmung mit der verfahrensführenden Behörde einsetzen“, sagte Harms. „Es war richtig, den Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort zu suchen. Wir haben wertvolle Erfahrungen gesammelt und werden uns bemühen, die Ergebnisse in das Verfahren einfließen zu lassen“, kündigte er an. Harms bilanzierte: „Der Runde Tisch war für alle Seiten ein Gewinn.“

Der Runde Tisch war im Jahr 2016 gegründet worden, um ein gemeinsames Verständnis vom Wasserhaushalt in der Region zu schaffen. Er war auch eine Reaktion auf die Kritik aus der Öffentlichkeit an der Wasserentnahme, so im Bereich der Lethe und der Ahlhorner Fischteiche.

Zur Beantwortung offener Fragen trug auch externer Sachverstand bei – wie beispielsweise am Mittwochabend, als es in den Vorträgen der Gutachter Martin Meinken (Inhaber Ingenieurbüro H.-H. Meyer) aus Bad Nenndorf und Dr. Stephan Hannapel (HYDOR Consult GmbH) aus Berlin um geohydrologische Fragen ging.

Die unabhängigen Moderatoren des Runden Tisches, Günter Wolters und Peter Brieber, zogen ein positives Fazit. Trotz unterschiedlicher Auffassungen sei es gelungen, mit allen Beteiligten die vielfältigen wasserwirtschaftlichen Einflussfaktoren und das komplexe Zusammenspiel zu benennen. „Eigeninitiative und selbstbestimmtes Handeln hat die Arbeit am Runden Tisch ausgemacht“, lobten Wolters und Brieber. Harms zeigte sich ebenfalls zufrieden. „Der OOWV wird auch in Zukunft solche Formate einsetzen“, sagte er. Die Beteiligung der Öffentlichkeit sei ein richtiger Weg, um die Belange der Wasserversorgung verständlich darzustellen.

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