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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Freilauffläche für Hunde nötig?

06.05.2019

Großenkneten /Ahlhorn Wer wissen möchte, wie eine Hundefreilauffläche aussieht, der ist seit knapp einem Jahr am Wildeshauser Nordring gut aufgehoben. Direkt neben dem Klärwerk gibt es eine eingezäunte Fläche von rund 3600 Quadratmetern, auf der die Hunde nach Belieben tollen können. Für Frauchen/Herrchen stehen am Rande ein paar Sitzgelegenheiten. 20 000 Euro hatte die Stadt dafür in ihrem Etat eingestellt, die laufenden Kosten auf bis zu 2000 Euro im Jahr taxiert. Die Fläche wird gut angenommen, wie immer wieder zu sehen ist.

Dieses Beispiel aus der Kreisstadt hat die SPD-Fraktion im Großenkneter Rat offenkundig inspiriert. Zudem berichtete Ratsherr Heiner Bilger, dass er mehrfach auf das Thema angesprochen worden sei. Die SPD hat jetzt einen entsprechenden Antrag auf eine Hundefreilauffläche für Ahlhorn gestellt. Das sorgte bei einigen im Jugend-, Ordnungs- und Sozialausschuss für leichtes Kopfschütteln, aber letztlich erging eine einstimmige Empfehlung an die Verwaltung, zu prüfen, ob es geeignete Flächen in Ahlhorn gibt und was Zaun, Sitzgelegenheiten und Hundekotstation kosten würden.

„In Ahlhorn gibt es sehr, sehr viele Hunde“, meinte Andrea Oefler (SPD). Die Tiere würden immer mehr als Lebensbegleiter für Alleinstehende und Familien verstanden. Im SPD-Antrag steht: „Die Hunde brauchen Bewegung. Bei einem angeleinten Spaziergang ist der Bewegungsdrang eines Hundes selten befriedigt. Ein Hund muss laufen können, ohne durch eine Leine eingeschränkt zu sein.“ Auch in der Natur sei dieser Freilauf nur eingeschränkt möglich oder sogar verboten, zum Beispiel in Wildeinstandsgebieten oder in den (aktuellen) Zeiten der Leinenzwangs. Diese Chance soll es künftig auf der Hundefreilauffläche geben.

Imke Haake (FDP) hatte noch Fragebedarf, so nach der Flächengröße, der Nachfrage und dem möglichen Einsatz des Bauhofes. „Aktuell kann ich es mir noch nicht vorstellen“, sagte sie und wollte zunächst die Prüfung abwarten. „Ob wir so etwas brauchen“, grübelte Anke Koch (Kommunale Alternative). Wie Ralf Martens (CDU) meinte sie, dass die Fläche in Wildeshausen kaum genutzt werde. Dem Fragebedarf der Vorredner schloss sich auch Harm Rykena (AfD) an.

Andrea Oefler hielt dagegen: „Ein Hund, der sich nicht bewegen kann, wird aggressiv.“ Daher sei es gut, wenn sich die Tiere frei bewegen könnten, was auch etwas anderes sei als Spazieren gehen. „Die Hundehalter würden auch etwas für die Hundesteuer bekommen“, ergänzte sie. Jetzt ist die Verwaltung am Zug, sich näher mit dem Thema zu befassen. Dann soll es erneut im Ausschuss beraten werden.

Ulrich Suttka Stv. Redaktionsleitung, Großenkneten/Dötlingen / Redaktion Wildeshausen
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