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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Gemeinde stellt Haushalt vor: Großenkneten will 2021 weniger investieren

28.10.2020

Großenkneten Die finanziellen Auswirkungen der Corona-Pandemie werden die Gemeinde Großenkneten im nächsten Jahr noch nicht so stark treffen, wie im Sommer bei der Aufstellung des Nachtragshaushaltes für 2020 befürchtet. Die Folgen würden wohl erst 2022/2023 spürbar werden. Das hat Kämmerer Horst Looschen am Montagabend im Finanz- und Wirtschaftsausschuss der Gemeinde deutlich gemacht. Dort präsentierte er den Haushaltsentwurf für 2021.

Mit Blick auf das zu Ende gehende Haushaltsjahr ist der Kämmerer optimistisch, dass sich das Rechnungsergebnis noch verbessern wird. So werde der Anteil an der Einkommenssteuer nicht um 20 Prozent, sondern nur um zehn Prozent geringer ausfallen. Das sei eine Differenz von 500 000 Euro. Dank guter Vorjahresergebnisse der Unternehmen werde der Gewerbesteueransatz von elf Millionen Euro in diesem Jahr übertroffen. Die vom Land für dieses Jahr zugesagte Gewerbeausfallkompensation könnte die Größenordnung von 1,4 Millionen Euro betragen. Dadurch erhöhe sich jedoch die Steuerkraft, sodass netto nur etwa 300 000 Euro in der Gemeindekasse blieben.

Investitionsansätze der Gemeinde Großenkneten für 2021

Investieren will die Gemeinde Großenkneten nach den Vorstellungen der Verwaltung nächstes Jahr unter anderem wie folgt:
 500 000 Euro für den Ankauf von Grundstücken
 570 000 Euro für die Sanierung des gemeindeeigenen Mietshauses Kapitän-Strasser-Straße 11
 150 000 Euro für den Breitbandausbau
 210 000 Euro für den Neubau einer Krippe und  90 000 Euro für den Anbau des Kindergartens in Großenkneten
 300 000 Euro für Straßenbeleuchtung an der G 213 in Ahlhorn
 380 000 Euro für Straßenbau Oppelner Straße inklusive Stichstraße in Ahlhorn
 260 000 Euro für Grünflächenkompensation an den Oldenburgisch-Ostfriesischen Wasserverband
 900 000 Euro für den Endausbau des Wohngebietes Greve IV in Großenkneten
 210 000 Euro für die Kanalsanierung in der Bahnhofstraße in Huntlosen
 830 000 Euro für die Erschließung des Gewerbe- und Industriegebietes Sannumer Straße in Huntlosen
 400 000 Euro an Modernisierungszuschüssen für das Projekt „Sozialer Zusammenhalt“ in Ahlhorn

Die Eckpunkte des Haushaltsentwurfs sehen keine Steuer- und Gebührenerhöhungen für die Großenkneter Bürger vor. Looschen kalkuliert für 2021 mit einem Gewerbesteueraufkommen von acht Millionen Euro.

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Für Investitionen sind „nur sechs Millionen“ eingeplant und damit deutlich weniger als dieses Jahr mit dem Rekordwert von 14,5 Millionen Euro. Die deutliche Zurückhaltung begründete Looschen zum einen mit der Corona-Krise und ihren Folgen, zum anderen mit den noch nicht umgesetzten Projekten. So seien dieses Jahr bislang erst 7,2 Millionen Euro ausgegeben worden. Zudem könnten immer noch ungeplante Kosten hinzukommen. Aktuelles Beispiel am Montag: In Huntlosen sei ein Pumpwerk marode und müsse erneuert werden.

Die Kreisumlage – also Geld, mit dem die Städte und Gemeinden den Landkreis Oldenburg mitfinanzieren – bedeutet für Großenkneten ein Volumen von 7,37 Millionen Euro bei konstanten 37,5 Prozentpunkten. Ob es dabei bleibt, gilt abzuwarten.

Unterm Strich rechnet die Gemeinde mit einem Fehlbedarf von 1,183 Millionen Euro, der laut Looschen aber durch hohe Überschussrücklagen ausgeglichen werden könnten. Den Schulden von 2,6 Millionen Euro stünden liquide Mittel von gut 20 Millionen Euro gegenüber. Das Geld liegt für eine noch nicht entschiedene Gewerbesteuerrückzahlung an ein Unternehmen auf der hohen Kante.

Christoph Koopmeiners Wildeshausen/Dötlingen / Redaktion Wildeshausen
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