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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Kommune: Drei Wohnhäuser auf der grünen Wiese

30.06.2020

Großenkneten Es ist eine der ältesten Ecken im Ort Großenkneten: das Gebiet Lehms. Einer der Erinnerungspunkte des Bürgervereins Großenkneten ist diesem Bereich am Ortsrand zwischen Moorbeker Straße und Döhler Straße gewidmet. An dem gültigen Bebauungsplan Nr. 52a „Lehms“ hat der Rat der Gemeinde Großenkneten jetzt die erste Änderung mit großer Mehrheit beschlossen. Nur die Kommunale Alternative (KA) lehnte das Konzept ab. Sie hätte sich eine weniger verdichtete Bebauung gewünscht. Auf einer Wiesenfläche im Dreieck zwischen Döhler Straße und der Straße Lehms ermöglicht die neue Planung dem Investor, drei eingeschossige Wohnhäuser mit bis zu vier Wohneinheiten zu errichten.

Eine Bebauung der Fläche wäre auch bisher möglich gewesen. Auf dem Areal waren zwei Baufenster vorgesehen, die Anzahl an Wohneinheiten je Gebäude auf zwei Wohnungen begrenzt. Da die Nachfrage nach Mietwohnungen in Großenkneten weiterhin hoch ist, wandte sich der Eigentümer an die Gemeinde, damit sie eine Verdichtung der Bebauung ermöglichen möge. Die Kommune nahm den Ball auf – was nicht jedem Lehms-Bewohner gefiel. Anlieger schlossen sich in einer Interessengemeinschaft zusammen. Sie beklagten eine zu dichte Bebauung. Das Ortsbild von ganz Großenkneten würde negativ beeinflusst, da in direkter Nachbarschaft zum denkmalgeschützten Muhle-Haus eine starke bauliche Verdichtung vorgesehen sei. Das widerspreche dem von vielen Fachwerkgebäuden geprägten Ortsbild von Lehms. Dabei hatten die Anlieger die Bebauung auf der anderen Seite der Döhler Straße/Ecke Moorbeker Straße vor Augen, wo mehrere größere Mietwohnhäuser vor wenigen Jahren entstanden sind und das Gesicht des Ortseingangs wesentlich verändert haben.

Aufgrund der Anregungen in der öffentlichen Auslegung der Pläne nahm die Gemeinde noch Anpassungen an dem Plan vor. Entlang der „Döhler Straße“ (L871) wurde ein Bereich ohne Ein- und Ausfahrten festgesetzt. Die Erschließung der Grundstücke kann damit nur über die Gemeindestraße „Lehms“ erfolgen. Zusätzlich zu den vorhandenen gestalterischen Festsetzungen wurde die Anzahl der Wohnungen auf vier Wohneinheiten je Gebäude ergänzt. Weiter sind transparente, senkrecht gegliederte Metallzäune nicht zulässig.

Erstmalig findet sich in diesem Bebauungsplan ein Hinweis zur Gestaltung des Baugrundstücks hinsichtlich der Anrechnung sogenannter „Steingärten“ auf die zulässige Grundfläche. Sie werden als bauliche Anlage gewertet. „Dadurch soll die aktuelle Rechtslage verdeutlicht und der Grundstückseigentümer für dieses Thema sensibilisiert werden“, heißt es.

Die KA fand im Rat für ihren Vorschlag, die Grundflächenzahl von 0,6 noch auf 0,4 zu senken, keine Zustimmung.

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Ulrich Suttka Stv. Redaktionsleitung, Großenkneten/Dötlingen / Redaktion Wildeshausen
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