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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Meister Adebar bekommt neues Zuhause

28.07.2017

Großenkneten Noch etwas schief ragt es in den Himmel, und der Beton ist auch noch nicht ganz fest. Aber sonst sieht das Konstrukt stabil aus: Am Donnerstag haben mehrere Helfer um Max Hunger in Großenkneten in der Nähe der Straße „Zum Kuhberg“ ein Storchennest aufgestellt. „Das Brutgeschäft ist zwar für dieses Jahr abgeschlossen. Der Storch wurde aber mehrfach in den letzten Wochen noch im Bereich Döhlen gesichtet. Kann gut sein, dass er im nächsten Jahr die Nisthilfe annimmt“, sagte Hunger, während er einen prüfenden Blick nach oben warf.

Der Hintergrund dieses Nestbaus: Der Kreisnaturschutzbeauftragte und Antje Reimann von der Biologischen Schutzgemeinschaft Hunte Weser-Ems hatten vor einigen Wochen gehört, dass am Kuhberg ein Storch gesichtet wurde, der versuchte, auf dem Funkmast der Deutschen Bahn einige Äste abzulegen. Auf dem designierten Nistplatz blieben die Äste jedoch nicht hängen, das Gestänge reichte aber zum Verweilen.

Hunger und Reimann waren sich einig: Der Storch braucht ein anständiges Nest. Die Baugenehmigung und damit grünes Licht erteilte das Amt für Naturschutz und Landschaftspflege in Wildeshausen. Landwirt Eckhard Wendt willigte ein, den Mast auf seinem Grund und Boden in unmittelbarer Nähe des Funkmastes zu errichten und stellte darüber hinaus noch seinen Teleskoplader für Transport und Aufstellen zur Verfügung. Auch die Kirche gab ihren Segen – denn das benachbarte Stück Land gehört der Kirchengemeinde und ist verpachtet. Und so kamen zur Errichtung auch Pastor Dietrich Jaedicke sowie Hartwig Hemme und Lisa Tempelmann von der Kirchengemeinde. Binnen kürzester Zeit rekrutierte Hunger, der auch Hegeringleiter in Großenkneten ist, viele Helfer aus dem Kreis der Jägerschaft: Henning Rowold schweißte ein Wagenrad, das von Robert Kuhlmann gestiftet und hergerichtet wurde, auf einen ausgedienten Elektromast. Bauunternehmer Detlef Menkens buddelte mit seinem Kleinbagger ein Loch, in das der Mast einbetoniert wurde. Auch an einen Kletterschutz ist gedacht: Jäger Heinrich Runge spendete die USB-Platten und montierte sie an dem Mast. Hunger fragte das Unternehmen Exxon-Mobil, ob unterirdisch Rohre verlaufen würden – auch hier gab es grünes Licht. „Der Mast darf maximal zehn Meter in die Höhe ragen“, ergänzte Hunger. Das Nest-Gestell misst 10,50 Meter. „Zwei Meter davon stecken aber in der Erde.“

Verena Sieling Wildeshausen / Redaktion Wildeshausen
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