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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Naturschutzgebiet: Große Vielfalt an seltenen Lebensräumen

13.10.2018

Großenkneten Das Naturschutzgebiet „Sager Meere, Kleiner Sand und Heumoor“ weist eine große Vielfalt an seltenen Lebensräumen und Arten auf. Schutzbedürftig sind vor allem die Heiden und Sandmagerrasen im Kleinen Sand bei Bissel. Um deren Zustand zu verbessern, wird nun im Rahmen des von der EU geförderten Life-Projektes das Mosaik der beiden Lebensraumtypen auf einer Fläche von rund acht Hektar erstmals instandgesetzt. Der Landkreis Oldenburg und der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) wollen so diese Fläche aufwerten.

Das Naturschutzgebiet „Sager Meere, Kleiner Sand und Heumoor“ erstreckt sich über eine Fläche von rund 200 Hektar nordwestlich von Großenkneten. Das Gebiet weist neben den Sager Meeren als nährstoffarmen Geestseen sowie renaturierungsfähigen Hochmoorflächen im Heumoor ein Mosaik der Lebensraumtypen „Sandheiden mit Besenheide und Ginster auf Binnendünen“ und „offene Grasflächen mit Silbergras und Straußgras auf Binnendünen“ im Kleinen Sand bei Bissel auf. Durch Humusakkumulation ist der Erhaltungszustand dieser Flächen jedoch beeinträchtigt.

Von der EU gefördertes Projekt

Im Rahmen des Integrierten Life-Projekts „Atlantische Sandlandschaften“ optimiert der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) im Landkreis Oldenburg den Erhaltungszustand von Lebensraumtypen.

Für die zehnjährige Laufzeit des Projektes steht den Bundesländern Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen insgesamt ein Budget von 16,875 Millionen Euro zur Verfügung. 60 Prozent der Mittel werden von der EU gestellt, jeweils 20 Prozent von den Ländern.

Die Gesamtverwaltung für das Vorhaben liegt in Nordrhein-Westfalen. Die operative Umsetzung der Einzelmaßnahmen in Niedersachsen liegt beim NLWKN.

Daher werden ab Oktober in einem Heidebereich auf etwa 2,3 Hektar Gehölze entnommen und der humose Oberboden „geschoppert“. Das heißt: Die Vegetationsschicht wird bis auf den mineralischen Grund abgetragen. Das Material wird anschließend aus dem Gelände entfernt. Wenige Gehölzrückstände verbleiben auf den Flächen, um Reptilien wie der Zauneidechse und verschiedenen Amphibienarten als Quartiere zu dienen. Die etwa acht Hektar große Fläche wird nach dieser Erstinstandsetzung in ein Schafbeweidungskonzept übernommen.

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Die Maßnahmen im Kleinen Sand am Sager Meer bei Bissel sind Teil des von der EU geförderten Projekts „Atlantische Sandlandschaften“ zum Erhalt der biologischen Vielfalt, das gemeinsam von den Ländern Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen umgesetzt wird. Charakteristische Biotope der atlantischen biogeographischen Region, wie zum Beispiel Heide- und Dünenlandschaften, artenreiche Borstgrasrasen und nährstoffarme Stillgewässer, sollen dabei nachhaltig aufgewertet werden. Auch die Bestände der für diese Lebensräume typischen Arten, wie Knoblauchkröte, Kreuzkröte, Schlingnatter und Zauneidechse, sollen gestärkt werden.

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