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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Wildeshauser Pläne stoßen auf Ablehnung

04.09.2018

Großenkneten /Wildeshausen
Die Pläne der Stadt Wildeshausen für ein „Gewerbe- und Industriegebiet Wildeshausen-West“ im Bereich Aumühle direkt an der Grenze zu Steinloge stoßen in der Gemeinde Großenkneten auf wenig Begeisterung. In seinem Bericht im Planungs- und Umweltausschuss hat Bürgermeister Thorsten Schmidtke mitgeteilt, dass die Gemeinde im laufenden Verfahren zur Bauleitplanung der Stadt gleich zweimal Stellung bezogen hat – am 26. Juni und 12. Juli. Dabei lehnt sie das Vorhaben ab und bittet darum, das Verfahren einzustellen. Es habe umfangreiche Nachteile für die Gemeinde Großenkneten.

Als ersten Punkt benannte der Bürgermeister in seinem Bericht den Konflikt mit dem Metropolpark Hansalinie (ehemaliger Fliegerhorst) in Ahlhorn. Dieser überregionale Gewerbe- und Industriestandort mit seiner guten Anbindung an das überregionale Verkehrsnetz habe ähnliche Standortbedingungen für die Bereiche Logistik beziehungsweise Handel wie die von den Wildeshausern ins Auge gefasste Fläche in Aumühle. Dabei würden nur sieben Kilometer zwischen beiden Standorten liegen.

Mit Blick auf die Steinloger Bevölkerung verwies Schmidtke auf die Belastung durch Lärm und Feinstaub, die durch das Vorhaben zu erwarten wäre. Zudem hätte ein Gewerbe- und Industriegebiet Wildeshausen an dieser Stelle massive Auswirkungen auf Bodenhaushalt und Natur (Abholzen von Wald).

Der Bürgermeister erinnerte an die Erschließung. Sie würde über die G 213 laufen müssen, für die die Gemeinde als Straßenbaulastträger zuständig ist. Da sämtliche Unterhaltungsarbeiten am Straßenkörper zu Lasten von Großenkneten gehen würden. ist die Gemeinde auch hier negativ gestimmt.

Zuletzt hatte es bei den Wildeshauser Planungen eine neue Entwicklung gegeben. Der Cuxhavener Harro Taube, Inhaber der Taube Immobilien GmbH und der Taube Immobilien Port of Logistik, plant dort einen großen Autohof mit Sicherheitsparkplatz und Fastfood-Restaurant. Er hat nach eigenen Angaben in dem Areal rund um die Autobahnanschlussstelle Wildeshausen-West sieben Hektar von der „Eigentümergemeinschaft Campingplatz Bürgerpark“ Gerd Eilers/Karsten Scheele gekauft.

Kurz zuvor waren die Gaststätte Visbeker Braut sowie ein Nachbargrundstück, auf dem die einstige Schießhalle der Steinloger Schützen steht, an den Kirchhatter Cord Naber (Koopmann Kraftfahrzeuge) bei einer Zwangsversteigerung gegangen. Er hat sich zu seinen Plänen bisher nicht näher geäußert.

Ulrich Suttka Stv. Redaktionsleitung, Großenkneten/Dötlingen / Redaktion Wildeshausen
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