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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Wirtschaft: Gute Arbeit in schwieriger Zeit

22.11.2018

Großenkneten Nach zwölf Jahren Mitgliedschaft im Aufsichtsrat der Raiffeisen-Viehverwertung Großenkneten stellte sich Renke Hullmann nicht mehr zur Wahl. Als Nachfolger wählten die Mitglieder am Dienstagabend im Gasthaus Kempermann in Großenkneten Romke Kleyhauer aus Varel. „Bewahrt die einst kleine und feine Genossenschaft. Die Zahlen sprechen für sich. Hier wird gute Arbeit geleistet“, erklärte Hullmann zum Abschied. Er hatte zuvor einen Präsentkorb als Dankeschön für die Mitarbeit im Aufsichtsrat erhalten. Die anderen Aufsichtsratsposten blieben unverändert. Dieter Suhrkamp erhielt erneut das Vertrauen für den Vorsitz. Wiedergewählt wurden Stefan Schütte und Gerold Büsing. Turnusgemäß stand auch die Wahl des Vorstandsvorsitzenden an. Heinz Erdmann nahm die Wiederwahl gerne an.

Vor vollen Sitzreihen mit Teilnehmern aus dem Geschäftsbezirk der Viehverwertung, Landkreise Oldenburg, Friesland, Wesermarsch und Ammerland, sprach Dieter Suhrkamp eingangs von Hauspreisen und Zahlungsmoral der Schlachthöfe sowie gestiegenen Umsätzen, die sich aber nicht so im Gewinn niedergeschlagen hätten. „Trotzdem haben wir drei Cent über den Marktnotierungen zahlen können. Dafür fällt die Warenrückvergütung nicht ganz hoch aus wie im Vorjahr.“

„So schlecht fand ich das Geschäftsjahr 2017 gar nicht, wie es scheinen mag“, sagte Geschäftsführer Rolf Klatte, der ebenfalls wiedergewählt wurde. Der gestiegene Export von Schweinefleisch nach China habe geholfen. Beim Rindfleisch sei die Nachfrage zwar gut, aber die Preise würden eher stagnieren.

2017 gab es einem Jahresüberschuss von 57 157 Euro aus. Im Vorjahr lag er bei 79 351 Euro. Auf Beschluss wird diese Summe in die gesetzlichen und betrieblichen Rücklagen überführt. Die Warenrückvergütung wird in Höhe von 78 000 Euro an die Mitglieder ausgezahlt. Die Bilanzsumme beträgt 2,619 Millionen Euro.

Beim Umsatz von Schlachtvieh und Nutzvieh gab es ein Plus von 8334 Tieren. Insgesamt wurden 272 314 Tiere umgesetzt, die 44,714 Millionen Euro einbrachten (Vorjahr 39,713 Millionen Euro). Das verteilt sich beim Schlachtvieh auf 10 289 Rinder (Erlös 12,036 Millionen Euro) und 145 442 Schweine (22,816 Millionen Euro).

Beim Nutzvieh waren es 2591 Rinder (minus 80 Stück), 3381 Kälber (minus 70), 99 927 Ferkel/Läufer und 10 684 Jungferkel (plus 5600 Tiere) – in der Summe 116 583 Stückvieh vermarktet. Aktuell zählt die Großenkneter Genossenschaft 263 Mitglieder (Zugang 13, Abgang 11). 445 Geschäftsanteile sind gezeichnet.

Sorge bereitet die zunehmende Praxis der Schlachthöfe, Zahlungen am Nikolaustag einzustellen und den Verbindlichkeiten erst wieder im neuen Jahr nachzukommen. Eine Handhabe dagegen ist kaum vorhanden. Die Marktmacht werde ausgenutzt, hieß es. Obwohl das Geld nicht eingeht, werden die Zahlungen an die Landwirte über die Genossenschaft normal weitergeführt. Das erfolgt über kurzfristige Kredite. Bislang hat die Genossenschaft eine Kreditgrenze nach dem Genossenschaftsgesetz § 49 über 500 000 Euro. Wie Klatte erklärte, reicht dieser Betrag nicht mehr aus. Deshalb beschlossen die Mitglieder einstimmig eine Anpassung auf 750 000 Euro.

Mit einem Vortrag über die Geschichte seiner Firma unterhielt Hans Höffmann (Höffmann Reisen GmbH).

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