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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Großer Einsatz seit 20 Jahren

26.04.2014

Wildeshausen Sterbenden an ihren letzten Tagen eine Hand zu reichen und die Angehörigen mit Gesprächen auf den Abschied eines nahestehenden Menschen vorzubereiten – das sind nur zwei Beispiele für die Arbeit einer Hospizhilfe. In Wildeshausen helfen Ehrenamtliche nun seit genau 20 Jahren. Der runde Geburtstag des 1994 gegründeten Vereins Hospizhilfe Wildeshausen wurde nun im Rathaussaal mit einem festlichen Empfang und rund 50 Gästen gefeiert.

„Sie haben sich der Aufgabe gewidmet, vielen Menschen eine Hand zu reichen, zuzuhören und da zu sein“, lobte Bürgermeister Dr. Kian Shahidi, gleichzeitig 1. Vorsitzender des Vereins, die Arbeit der Ehrenamtlichen. Diese Freiwilligen hätten sich einer der schwersten Aufgaben überhaupt, dem täglichen Umgang mit dem Tod, verschrieben, und seien für die Bedürfnisse der Leute da. „Dieses Wirken verlangt sehr viel an eigener Stärke ab“, so Shahidi. Sterben und Tod sei „eines der letzten großen Tabus unserer Gesellschaft“, und die Mitarbeiter der Hospizhilfe würden dafür sorgen, dass „Sterbende nicht allein bleiben“, sagte Shahidi. Sie würden so ein „Gegenlicht zur kalten Medizin“ bilden.

Der Verein baut auf mehreren Säulen auf, wie Heinrich Kathmann berichtete. Da sei zum einen die Betreuung vor dem Tod, zum anderen die Trauerbegleitung für die Angehörigen nach dem Tod eines geliebten Menschen. Weitere Aktionen sind beispielsweise das Kindergrab (2004 eingeweiht) oder die Besuche an Heiligabend – wenn Alleinstehende nicht allein sein wollen. „Die Heiligabende sind zu einer großen Stütze geworden. Im vergangenen Jahr waren rund 40 Leute da“, sagte Heinrich Kathmann

„Wir haben uns über die 20 Jahre gut entwickelt und derzeit rund zwölf aktive Ehrenamtliche, dazu einige passive Mitglieder“, fügte Marie Kathmann hinzu. Und Beisitzerin Maria Iken-Becker, die von Anfang an dabei ist, sagte: „Wir haben eine ganze Menge erreicht in den 20 Jahren und können stolz auf uns sein.“

Nach dem Sektempfang und der Begrüßungsrede des Vorsitzenden Shahidi hielt Gastreferent Manfred Hillmann von der Hospizhilfe aus Meppen mit dem Thema „Zuwendung und Trost in der menschlicher Begegnung“. „Gerade in der letzten Lebensphase sind wir auf Menschen angewiesen, die helfen, anhalten und spüren, was für Bedürfnisse die Sterbenden haben“, erklärte Hillmann.


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Lars Blancke Redakteur / Sportredaktion
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