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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Großes Aufräumen vor Einweihungsfest

26.03.2012

PESTRUP Frühlingserwachen am Pestruper Gräberfeld: Während zahlreiche Wanderer aus Nah und Fern am Wochenende das sonnige Wetter zu einem Spaziergang über die größte bronze- und eisenzeitliche Nekropole Nordeuropas nutzten, war für den Heimatverein Düngstrup ein „Arbeitsdienst“ im neu errichteten Schafkoben angesetzt.

„Wir klopfen an den Innenwänden des Schafkobens den Putz ab, der durch den Brand sowie den starken Frost stark in Mitleidenschaft gezogen wurde“, erklärte Hergen Stolle, Vorsitzender des Heimatvereins. Unterstützt wurde er vom Ehrenvorsitzenden Hans Günter Voß, Gerold Meyer, Gerd Hespe-Meyer und Jakob Rauschenberger. Wie „Mauerspechte“ entfernten sie alten Zement zwischen den mächtigen Felssteinen und kehrten trockenen Mörtel und Steinbruch zusammen. „Wenn die Innenwände verputzt werden, soll gleich ein Gewebe aufgebracht werden“, sagte Stolle. „Das gibt mehr Stabilität.“ Sobald die Maurerarbeiten beendet sind, werde der Schutt abgefahren.

Der Schafkoben, ein Aushängeschild im Naturpark Wildeshauser Geest, war Ende Februar 2011 von einem Brandstifter angezündet worden. Das reetgedeckte Gebäude brannte total nieder. Der mutmaßliche Täter legte inzwischen ein Geständnis ab (die NWZ  berichtete).

Jugendliche bauen Zaun

Der Schafstall war 1976 schon einmal ein Raub der Flammen geworden. „Wir sind kein Schafkoben-Wiederaufbauverein“, hatte Stolle bereits bei seinem Amtsantritt betont. Die Kosten für den Wiederaufbau – rund 60 000 Euro – zahlt die Versicherung.

Bereits am Ostersonnabend des vergangenen Jahres hatten zahlreiche Helfer des Heimatvereins, dem das Gebäude gehört, auf dem Gelände aufgeräumt und den Wiederaufbau vorbereitet. „Alles soll originalgetreu wieder aufgebaut werden“, so Schriftführer Gerd Hespe-Meyer. Im November 2011 wurde Richtfest gefeiert. Dachdeckermeister Thomas Hermes (Varnhorn) verwendete Anfang des Jahres für das Eindecken der gut 230 Quadratmeter großen Dachfläche rund 2300 Bunde Reet. Stolle zeigte sich von der Arbeit begeistert. Auch der Heidefirst sei optisch gut gelungen. Die Eichentüren, gefertigt von Tim Pieper aus Düngstrup, sollen demnächst eingesetzt werden. Wilhelm Nehrkorn schmiede noch die Scharniere. Stolle zeigte sich optimistisch, dass nach Ostern die Moorschnucken vom Hof Teerling (Wagenfeld-Ströhen) wieder im Schafkoben „übernachten“ können. Die Landesforsten in Ahlhorn wollen im Rahmen eines Jugendprojekts den Zaun für das Areal um den Schafkoben erstellen.

Auch der Termin für die Einweihung steht bereits fest: Der Heimatverein plant, den Schafkoben am Sonnabend, 12. Mai, im Rahmen eines ökumenischen Gottesdiensts zu eröffnen. Anschließend sei ein gemütliches Beisammensein geplant. Am folgenden Sonntag, 13. Mai, sei der große Aktionstag der Landesforsten mit Schafschur geplant.

Neue Nistkästen

Übrigens hat der Heimatverein nicht nur ein Herz für Vierbeiner: Nach dem „Arbeitsdienst“ am Sonnabend wurden noch zahlreiche Nistkästen aufgehängt.

Stefan Idel Redaktionsleitung / Redaktion Wildeshausen
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