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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Auftragsbücher sind fast voll

08.11.2017

Grüppenbühren Sein Unternehmen wächst und wächst: Mit 14 Mitarbeitern hat sich Jörg Berneisch vor einem Jahr mit seiner Firma Berneisch Stahl- und Sondermaschinenbau im Gewerbegebiet West in Grüppenbühren niedergelassen. Damit war sie nach dem Logistikzentrum des Discounters „Netto“ die zweite Firma in dem gut 28 Hektar großen Gewerbegebiet an der B212.

Jetzt beschäftigt Jörg Berneisch bereits 22 Mitarbeiter. Auszubildende sind allerdings nicht darunter. „Wir haben noch nicht die Größe, um eine gute Ausbildung anbieten zu können“, sagte der Geschäftsführer am Montagabend auf Nachfrage der Ganderkeseer CDU-Fraktion, die das Unternehmen besichtigte.

1000 Quadratmeter groß ist das Gebäude auf dem 4000 Quadratmeter großen Areal. Eine Vergrößerung ist möglich. Die Halle könnte um 25 Meter verlängert werden, berichtete Berneisch. Manchmal werde es jetzt schon eng, wenn große Konstruktionen bewegt werden müssten.

Berneisch Stahl- und Sondermaschinenbau bietet individuelle Lösungen von der Konstruktion bis zur kompletten Maschine. Zum Kundenkreis gehören unter anderem Firmen aus der Automobilbranche, der Bauwirtschaft, dem Bereich Erneuerbare Energien, dem Schiffbau sowie Zulieferer der Luftfahrtindustrie. So entstehen hier etwa Roboteranlagen für Daimler. „Wir haben das Ziel, in ganz vielen Branchen zuhause zu sein“, so Berneisch.

Der Maschinenbauer ist mit seiner Firma, die er vor sechs Jahren gründete, vom Osthafen in Oldenburg nach Grüppenbühren umgezogen. Der Hoyersweger, der bei der Firma WHN Maschinenbau in Delmenhorst gelernt hat, sei zwar heimatverbunden, aber das sei nicht ausschlaggebend für den neuen Standort gewesen. Vielmehr sei die Lage an der Autobahn optimal. So könnten nicht nur die Mitarbeiter von außerhalb das Unternehmen schnell erreichen, sondern dadurch sei auch der Transport der großen Maschinenteile einfacher. Zudem sei es nicht überall möglich gewesen, eine Halle mit Kran zu errichten.

Aber auch das Engagement der Ganderkeseer Wirtschaftsförderin Christa Linnemann habe dazu beigetragen, dass sich Berneisch für Grüppenbühren entschieden hat. „Ganderkesee entwickelt sich wirklich gut, weil sich viele Leute engagieren“, sagt der Hoyersweger.

Was sich noch verbessern könne, sei der Breitbandausbau. „Da haben Sie einen Brennpunkt angesprochen“, antwortete Berneisch auf Cindy Klüners Frage, wie gut die Internetverbindung sei. „Wir haben hier eine 4000er-Leitung, diese Leistung ist heutzutage wenig“, so Berneisch. Zunächst habe das Unternehmen aber Probleme gehabt, überhaupt einen Anschluss zu bekommen. Das Problem habe aber laut Berneisch bei der Telekom, nicht bei der Gemeinde gelegen.

Für die Zukunft sei die Firma gut aufgestellt:. „Wir blicken positiv ins nächste Jahr“, so der Geschäftsführer. „Wir haben nicht mehr ganz so viel Kapazität zu vergeben.“