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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Grundwasser weiterhin belastet

11.06.2009

WILDESHAUSEN Das Spannungsfeld zwischen Naturschutz und Landwirtschaft fokussierte sich am Dienstagabend im Umwelt- und Abfallwirtschaftsausschuss des Landkreises im Brennpunkt Grundwasserqualität. Die Frage der Vereinbarkeit einer Versorgung mit unbelastetem Wasser und eines Wachstumsraums für die Agrarindustrie sorgte für eine vielseitige Diskussion.

Antje Reimann von der „Schutzgemeinschaft Deutscher Wald“ berichtete von einer explosionsartigen Vermehrung von Marktbetrieben, mit der eine immer stärkere Wasserbelastung einhergehe. Seit dem Jahr 2000 hat sich der genehmigte Bestand von Masthähnchen mehr als verdoppelt und auch im ersten Quartal 2009 wurden bereits Genehmigungen für 284 000 Mastplätze erteilt.

Jens Heinefeld (CDU) warb indes um Verständnis für die Bauern: Er unterstrich, dass für die Landwirte seit Jahren das Prinzip „wachsen oder weichen“ gelte. Dieser Druck werde von der Bundesregierung sogar gefördert. Auch Christa Plate (CDU) betonte die Wichtigkeit, eine Regelung zu finden, die den Landwirten nicht zum Nachteil gereiche. Es gehe auch nicht darum, Landwirte in den Konkurs zu treiben, entgegnete Christel Zießler (SPD). Es sei jedoch eine Grundwasserbelastung vorhanden, gegen die vorzugehen sei.

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Ein differenziertes Bild der Nitratbelastung des oberflächennahen Grundwassers im Landkreis zeichnete Markus Penning vom Oldenburgisch-Ostfriesischer Wasserverband (OOWV). Im Gewinnungsgebiet der drei Wasserwerke in Wildeshausen, Harpstedt und Großenkneten werde jährlich das Grundwasser überprüft. Der mittlere Nitratwert verhalte sich in allen drei Gebieten seit Jahren relativ konstant, – in Großenkneten und Wildeshausen liege er über dem Nitrat-Grenzwert für Trinkwasser (50 mg), in Harpstedt unter dem Grenzwert.

Penning wies jedoch auch darauf hin, dass nur das oberflächennahe Wasser belastet sei. Das tiefer gelegene Grundwasser werde durch bestimmte Mineralien gereinigt, so dass es fast unbelastet an den Werken ankomme. Diese natürliche Säuberung werde jedoch immer schwächer. Ein weiterer Grund, zeitnah die Belastung abzubauen.

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