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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Günstige Wohnungen gesucht

26.10.2015

Großenkneten Günstiger Wohnraum ist knapp im Landkreis Oldenburg – auch in der Gemeinde Großenkneten. Die Kommunale Alternative (KA) hat deshalb jetzt beantragt, dass die Gemeindeverwaltung unverzüglich die Förderung des sozialen Mietwohnungsbaus in allen Ortsteilen zu einem Handlungsschwerpunkt machen solle.

Dazu, so schreibt Ratsherr Axel Janßen in dem Antrag, solle sich die Gemeindeverwaltung über mögliche Bundes- und Landesfördermittel für Sozialwohnungen im ländlichen Raum informieren.

Bereits geplante oder in der Bauleitplanung befindliche Wohnbaugebiete sollten räumlich und planungsrechtlich auf mögliche Standorte für Mietshäuser hin überprüft werden. Außerdem, so die Kommunale Alternative, sollten weitere geeignet erscheinende Standortflächen innerhalb und am Rande der Ortsteile recherchiert werden.

Investoren suchen

Neben den bereits bestehenden und bislang wenig erfolgreichen Kontakten zur GSG Oldenburg sollten auch Gespräche mit weiteren potenziellen Investoren aufgenommen werden, um insbesondere die finanziellen Rahmenbedingungen für deren mögliches Engagement in diesem Wohnbaubereich auszuloten.

Ein daraus resultierender kommunaler Maßnahmenkatalog solle dann zeitnah zur Beschlussfassung vorlegt werden.

Auch in der Gemeinde zeige sich zwar ein wachsendes Interesse von Investoren an der Errichtung von hochwertigen und damit hochpreisigen Miet- und Eigentumswohnungen, nicht jedoch am Bau von Sozialwohnungen aller Größenordnungen.

Die hohe Summe der Wohngeldzahlungen von jährlich inzwischen rund 470 000 Euro an Haushalte in der Gemeinde und der nach wie vor unterdurchschnittliche Gemeindeanteil an der Einkommenssteuer ließen erkennen, so die KA, „dass in unserer Kommune viele Menschen leben, die kaum oder nicht in der Lage sind, die auf dem freien Wohnungsmarkt geforderten Mietpreise ausschließlich aus eigenen Einkünften zu zahlen.“ In besonderem Maße gelte dies für kleinere Wohnungen, die zudem in Großenkneten und Huntlosen nur in geringer Zahl vorhanden seien.

Nicht zuletzt sei es das Wohnungsangebot, welches darüber entscheide, wie sich die Sozialstruktur in den einzelnen Ortsteilen entwickelt. „Wenn Politik und Verwaltung in schöner Regelmäßigkeit die sozialen Probleme in Ahlhorn ansprechen, so resultieren diese primär aus dem Wohnungsangebot“, so die KA.

Aktuell verschärft werde die Situation noch durch die hohe Zahl an Flüchtlingen, die zusätzlich möglichst dezentral untergebracht werden sollen. Die dadurch erhöhte Nachfrage werde die Wohnraumpreise weiter steigen lassen, und der Wettbewerb um günstige Wohnungen werde sich intensivieren. Integrationsbemühungen würden so konterkariert.

Gespräche laufen

Der Erste Gemeinderat Klaus Bigalke bestätigte gegenüber der NWZ , dass die Gemeinde bereits mit der GSG und weiteren möglichen Investoren im Gespräch ist. Tatsächlich werde auch in Großenkneten im Moment hauptsächlich im hochpreisigen Bereich gebaut. Die Verwaltung sehe Bedarf an günstigem Wohnraum in allen größeren Orten der Gemeinde.

Christian Quapp
Redakteur
Redaktion Bad Zwischenahn
Tel:
04403 9988 2630
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