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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

„Günstiger Wohnraum für Ältere fehlt“

27.08.2014

Wardenburg Günstiger Wohnraum für ältere Menschen, die eine kleine Rente haben, aber fit sind und sich noch gut selbst versorgen können – im Zentrum von Wardenburg Mangelware. Nach Meinung der Seniorenvertreter Hubert Malz und Klaus Schöttke muss sich das ändern. Denn aus ihrer ehrenamtlichen Seniorenarbeit wissen die Achternmeerer: „Die Menschen wollen nicht auf dem Land versauern. Sie wollen so lange wie möglich selbstbestimmt leben – mit kurzen Wegen zu Bank, Arzt und Lebensmittelmarkt .“

Bereits auf der Sozialausschuss-Sitzung im März habe er darauf hingewiesen, dass es an ausreichend bezahlbarem Wohnraum für Ältere fehle, erzählt Malz, Vorsitzender der Wardenburger Seniorenvertretung. Jedoch sei sein Hinweis „abgeschmettert“ worden mit dem Argument, dass es an passenden Grundstücken fehle. „Da fühlen wir uns nicht ernst genommen.“

Als Modell für ein vorbildliches Wohnkonzept verweisen die Seniorenvertreter auf das Hedwig-Weide-Haus an der Marienburger Straße in Wardenburg. Die acht vorhandenen Wohnungen – in Trägerschaft einer privatrechtlichen Stiftung, – stehen ausschließlich sozial schwächer gestellten Senioren zur Verfügung. Das Haus wird ehrenamtlich geführt. Es gibt großzügige Gemeinschaftsräume, einen Garten, den die Bewohner selbst pflegen, sowie gemeinsame Freizeitaktivitäten.

Von der Gemeinde höre man immer nur, dass es für solche Konzepte keine Investoren gebe, ärgern sich Schöttke (67) und Malz (75). „Wir haben schon bei möglichen Kapitalgebern und Bauunternehmern vorgefühlt.“ Wenn das Konzept stimme, werde sich sicherlich ein Investor finden, sind die beiden Senioren überzeugt.

Andere Wohnangebote für Senioren – meist mit betreutem Wohnen – seien für viele zu teuer. „Nicht alle Rentner können diese Mieten dort aufbringen“, wissen Malz und Schöttke. Einige seien deshalb gezwungen, nach Oldenburg zu ziehen.

Die Idee eines generationenübergreifenden Begegnungszentrums, so wie sie die Gemeinde Wardenburg verfolgen will (die NWZ berichtete am Sonnabend),  sei zwar gut, aber wahrscheinlich für das neue Wohngebiet in Hundsmühlen angedacht. „Aber viele Ältere würden gerne zentral in Wardenburg wohnen, weil hier alles, was sie brauchen, nahe zusammen ist.“

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Marén Bettmann Wardenburg / Redaktion Wardenburg
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