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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

GWE macht Arbeiten im Labor sicher

12.01.2007

HEMMELSBERG Die Firma baut Sicherheitsarbeitsplätze für den Personen- und Umweltschutz. Die Pharma- und Chemie-Industrie gehört zu den Hauptkunden.

Von STephan Onnen HEMMELSBERG - Probleme sind für Wolfgang Bornhold dazu da, um gelöst zu werden. „Dass wir vor einer Aufgabenstellung kapitulieren mussten, ist noch nicht vorgekommen“, sagt der Technische Leiter der Firma Weiss GWE. Der 58-Jährige ist seit April 1980 kreativer Kopf des Unternehmens. Sein Partner Manfred Wiechmann hatte die Firma als Gesellschaft für Wasseraufbereitung und Energierückgewinnung (GWE) in Hemmelsberg ein Jahr zuvor gegründet.

Heute fertigt die GWE, die seit 2001 nach dem Erwerb durch die Firma Weiss Klimatechnik zum Technologiekonzern Schunk gehört, Anlagen und Arbeitsplätze zur Schadstofferfassung und -absaugung für den Produkt-, Personen- und Raumschutz. Reinräume sowie durch Lufttrennschleier geschaffene Reinraumzonen gehören zu dem Leistungsprogramm. „Nichts rein und nichts raus“, lautet das Prinzip. „Wir entwickeln neue Konzeptionen für noch mehr Sicherheit am Arbeitsplatz“, sagt Bornhold. Solche Sicherheitsarbeitsplätze kommen überall dort zum Einsatz, wo Personen bzw. Produkte vor Emissionen wie Stäube, Gase und Aerosole geschützt werden müssen. Zu den GWE-Kunden zählen hauptsächlich die Pharma-, Chemie-, Kosmetik- und Lebensmittelindustrie, die Präzisionstechnik-Industrie sowie die optische und elektronische Industrie. „Alle großen Firmen haben Anlagen von uns“, berichtet Wolfgang Bornhold.

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Im Hemmelsberger Werk an der Wiechmannallee wird für den Weltmarkt produziert: Geliefert wird u. a. nach Brasilien, Indonesien, Russland, China und Pakistan. „Unsere Auftragsbücher sind voll“, freut sich Bornhold. Am Erfolg arbeiten täglich rund 100 qualifizierte Fachleute – Verfahrenstechniker, Ingenieure, Produktmanager, technische, kaufmännische und gewerbliche Fachkräfte und Monteure. Produziert wird wenig in Serie, dafür aber mit gleichem System: Mit dem Luftführungsprinzip „Wibojekt“ gehört die Firma zu den Marktführern: Speziell geformte und angeordnete Luftauslässe bewirken, dass Schadstoffe oder Produktstaub gezielt erfasst und abgesaugt und somit weg von der bearbeitenden Person geführt werden.

„Um Deutschland besser abdecken zu können, wäre für unsere Produkte eigentlich ein Standort im Frankfurter Raum besser“, weiß Wolfgang Bornhold. Dennoch denkt er nicht an eine Verlagerung des Firmensitzes: „Die Autobahnanbindung ist in Sichtweite, wir fühlen uns hier wohl.“ Zumal die Wiechmannallee, an der das Unternehmen liegt, nach dem Firmengründer benannt ist.

Gründer Wiechmann startet Mit Ideenschmiede in der Scheune

1979: Manfred Wiechmann gründet in Hemmelsberg die Gesellschaft für Wasseraufbereitung und Energierückgewinnung (GWE): Wohnhaus und Scheune werden zur Ideenschmiede für mikroprozessorgesteuerte Anlagen. Die erste große Anlage zur Wärmerückgewinnung entwickeln Wiechmann und der Technische Leiter Wolfgang Bornhold für Doornkaat: Mit der Wärmeenergie der Alkoholkondensation wird das gesamte Bürogebäude geheizt. Erste Wasseraufbereitungsanlagen werden u. a. nach Russland und Nigeria versandt.

Ab 1984: Entwicklung des innovativen „Wibojekt“Systems zur Schadstofferfassung und -absaugung.

1992: Der Firmensitz in Hemmelsberg wird baulich erweitert.

1994: Pilotprojekt einer Nassmüll-Entsorgungsanlage für Krankenhäuser, Großküchen und Kantinen.

1996: Entwicklungsstart von Anlagen für die Pharma-Technologie. Die ersten House-in-House-Anlagen entstehen.

2001: Weiss Klimatechnik (Reiskirchen) erwirbt die GWE, Umbenennung in Weiss GWE GmbH, seitdem Zugehörigkeit zur Unternehmensgruppe des Technologiekonzerns Schunk (Heuchelheim).

Seit Ende 2001: Weiterentwicklung und Fertigung von OP-Decken von Weiss Klimatechnik.

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