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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

„Noch ein trockenes Jahr bringt viele an die Grenzen“

20.04.2019

Halenhorst Fast schon in Windeseile hat Henning Behrens, seit einem Jahr Sprecher des Ortslandvolkverbandes Hengstlage-Halenhorst, die Jahreshauptversammlung am Mittwochabend im Dorfgemeinschaftshaus Halenhorst abgewickelt. Jürgen Seeger hatte vor einem Jahr den Vorsitz abgegeben und Platz für Jüngere gemacht.

„In den vergangenen Jahren hatten wir uns in der Versammlung inhaltlich immer mit den Preisentwicklungen und Trends des Marktes beschäftigt. Wen das interessiert, der hat die Gelegenheit, das tagaktuell im Internet abzugreifen“, stellte Behrens die neue Marschroute vor. „Ich werde in meinem Bericht mehr auf die Arbeit des Vorstandes und die Termine des Ortslandvolkes eingehen.“

In Stichworten erinnerte Behrens an die Feldfahrt, die Demo in Münster, den Kreislandtag, die Pläne zum Naturschutzgebiet Lethe und die Teilnahme am Runden Tisch der Gemeinde. Und: „Die Image-Kampagne der Landwirte trägt langsam Früchte“, betonte er. Aktuell treibe die Düngeverordnung die Bauern um. Damit verbunden sei auch der Grundwasserschutz samt Beprobung. In Sachen Schweinekastration gebe es derweil noch keine Umsetzung. Das Landvolk wolle wissen, wie sich der Leitungsausbau für Stromtrassen für die Bauern im Rahmen einer Entschädigung niederschlagen könnte.

Natürlich wurde auch das Wetter gestreift. 2017 zu nass, 2018 viel zu trocken und 2019 schickt sich an, in die Fußstapfen des Vorjahres zu treten. Ein trockenes Jahr könne man verkraften, aber noch einmal ein Jahr ohne entsprechenden Regen werde viele Landwirte an die Grenzen des Tragbaren bringen.

„Wer hat Angst vorm bösen Wolf?“ stand provokant als Titel des Vortrags auf der Tagesordnung. Der ehrenamtliche Wolfsberater des Landkreises Vechta, Bernd Eilers, zugleich Mitarbeiter der Landwirtschaftskammer, gab einen Einblick in die Arbeit eines Wolfsberaters und über die Verbreitung des streng geschützten Tieres.

Unterstützt wurde Eilers durch den Wolfsberater für den Landkreis Oldenburg, Carsten Sauerwein. Er brachte neueste Zahlen mit. So seien seit Jahresanfang in Niedersachsen elf Wölfe Opfer des Straßenverkehrs geworden. Bei Meldungen zu Sichtungen von Wölfen sei es immer schwierig, den Nachweis zu erbringen, dass es sich auch tatsächlich um Wölfe handelt, betonte er.

Wie die Statistik über die Nahrungssuche der Wölfe zeige, würde sich der Wolf landesweit nur zu 0,3 Prozent von Nutztieren ernähren. Eilers: „Es gibt dabei auch prozentuale Ausreißer wie im Bereich Goldenstedt.“

Daneben wären Wolfbefürworter in den Wäldern unterwegs, um die Tiere nachts zu vergrämen. Das zum Abschuss freigegebene Leittier sei immer noch nicht erlegt worden, erklärten die beiden Wolfsberater abschließend. Das Wolf-Thema werde immer noch heiß diskutiert, wenngleich es in jüngster Zeit bei den Sichtungen etwas ruhiger geworden sei.

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