• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Schwimmen: Hallenbad: Gerüst raus und Wasser rein

16.09.2015

Hude Am 1. Oktober ist die lange Wartezeit vorbei: Dann darf wieder ausgiebig geschwommen werden im Huder Hallenbad. Olaf Hespe, allgemeiner Vertreter des Bürgermeisters, bestätigte bei einer Begehung den Termin der Wiederinbetriebnahme. Die Sanierungs- und Bauarbeiten an Decke und Dach seien im Innenbereich abgeschlossen. Alles sei in den vergangenen Wochen nach Plan verlaufen.

Bis zur Wiedereröffnung, die zunächst für Mitte September angedacht war (NWZ  berichtete), stehen im Innenbereich neben dem Gerüstabbau nun noch Reinigungsarbeiten an, erläuterte Architekt Detlef Stigge. Auch der Hubboden werde noch gewartet (geölt, gefettet, nachjustiert), was jedoch grundsätzlich in regelmäßigen Abständen passiere. Außen werden noch die Fassadenplatten und Regenrinnen angebracht.

Seit mehr als einem Jahr war das Hallenbad aufgrund der Sanierungsarbeiten an Decke und Dach geschlossen. Vereine und Gruppen, die das Bad nutzten, mussten aufgrund der Sperrung auf Bäder der Umgebung ausweichen.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den täglichen NWZonline-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Ende August 2014 waren im Zuge der Sanierungsarbeiten an der Decke gravierende Schäden am Dach des Bades entdeckt worden, die die Standsicherheit gefährdeten. „Im Beton der Spannbetonhohldielen haben wir eine unzulässig hohe Chloridanreicherung entdeckt, die teilweise schon zu Korrosionsschäden geführt hatte. Das Dach war nicht mehr tragfähig“, erklärte Stigge.

Erst im April 2015 begannen die Arbeiten an dem neuen Dach, da zuvor zeitaufwendige Untersuchungen und statische Berechnungen notwendig waren. Die neue Stahlkonstruktion mit Trapezblechdach, Wärmedämmung Dampfsperre und bituminöser Abdichtung sei leichter als der Vorgänger, erläuterte Stigge, so dass die alten Spannbetonbinder, die erhalten werden konnten, das Gewicht auch tragen können. Zudem weisen die verwendeten Materialien eine erheblich geringere Korrosionsanfälligkeit auf. Unter dem Dach wurden eine Akustikdecke, neue Lüftungskanäle sowie eine LED-Beleuchtung installiert.

Die Kosten für die Dach- und Deckensanierung beliefen sich für die Gemeinde in diesem Jahr auf rund 750 000 Euro, sagt Hespe. Das ist etwa eine halbe Million Euro mehr als ursprünglich für die Sanierung veranschlagt worden war.

In den kommenden zwei Jahren seien weitere Sanierungsarbeiten geplant, so Hespe: „2016 wird der Umkleide- und Duschbereich saniert und durch Umbaumaßnahmen barrierefrei gestaltet.“ Architekt Stigge spricht von einer kompletten Entkernung. 2017 würden dann die Sozialräume und das Kinderbecken saniert.

Doch zum 1. Oktober 2015 heißt es erst einmal wieder: Wasser marsch im Hallenbad!

Sebastian Friedhoff Redakteur / Newsdesk
Rufen Sie mich an:
0441 9988 2083
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.
DIE WIRTSCHAFT

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.