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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Sanierung: Hallenbad: Kein Ach mehr mit dem Dach

06.09.2013

Hude Wasser gibt es im Huder Hallenbad natürlich in Massen. Nur jetzt fließt es auch „dahin, wo es hinsoll“, stellt Architekt Detlef Stigge von der Firma Lührs Baumanagement + Planung GmbH zufrieden fest. Vor der von ihm geplanten Sanierung im mittlerweile vierten Bauabschnitt war das offenbar nicht so: Da drang durch das Flachdach im Umkleide- und Cafeteria-Bereich Feuchtigkeit ein.

Unter der Regie von Stigge wurden in den Sommermonaten 645 Quadratmeter Dachfläche saniert, 32 Lichtkuppeln sowie Innenverkleidungen erneuert. Damit einher gingen der Einbau eines neuen Fensterlichtbandes am Stiefelgang und die Sanierung des Mauerwerkes im Bereich der Dachränder. „Die alte Fachdachabdichtung wurde komplett entfernt und durch eine neue Version mit Gefälledämmung ersetzt“, erläutert Stigge. Das Dach wird jetzt über eine rund 105 Meter lange außen liegende Regenrinne entwässert. Außerdem mussten Regenwassergrundleitungen komplett neu verlegt werden. Eine neue Blitzschutzanlage und eine neue Außenbeleuchtung komplettierten den Maßnahmekatalog.

Zwar steht die genaue Schlussrechnung noch aus, nach vorläufiger Berechnung schlägt der vierte Sanierungsabschnitt mit 205 000 Euro inklusive Mehrwertsteuer zu Buche. Geschätzt worden waren die Baukosten im Vorfeld auf 236 000 Euro brutto. Die Einsparung führt Stigge auf günstige Ausschreibungsergebnisse und den Umstand, dass eine Lage Dämmstoff zum Teil wiederverwendet werden konnte, zurück.

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„Damit sind wir unserem Ziel, das 1972 erbaute Hallenbad fit für die nächsten 30 Jahre zu machen, wieder ein Stück näher gekommen“, freut sich der zuständige Fachbereichsleiter der Gemeindeverwaltung, Uwe Schubert. Dafür hat die Gemeinde Hude seit 2010 in den bisherigen vier Bauabschnitten knapp eine Million Euro investiert. Im Gegenzug konnte der Energieverbrauch bereits nach den ersten drei Abschnitten, in denen es um die Dach- und Fassadensanierung im Bereich der Schwimmhalle sowie um die Erneuerung der Heiz- und Lüftungstechnik ging, um rund 25 Prozent gesenkt werden. Weiteres Einsparpotenzial ist durch den vierten Abschnitt zu erwarten: Erst jetzt sei die Hallenbad-Hülle endgültig dicht, so Stigge. Der Dämmwert des für das Flachdach verwendete Material sei dreimal so gut wie vorher.

Im nächsten Jahr soll die Sanierung fortgesetzt werden – dann geht es vor allem um die barrierefreie Gestaltung. Schon das Eingangsportal ist derzeit zu schmal, um von Rollstuhlfahrern passiert werden zu können. Auch in den Umkleiden gibt es für sie kein Durchkommen. Geplant ist, dass zwei der vier Umkleidekabinen behindertengerecht umgebaut werden, auch ein Becken-Lift soll installiert werden. Die Schaffung größerer Sozialräume steht ebenfalls auf der Liste mit den noch zu erledigenden Punkten. Architekt Stigge wird dem Fachausschuss des Rates dazu am 21. Oktober Vorschläge unterbreiten.

Außer der Reihe mussten jetzt die Antriebswerke beider Hubböden erneuert werden – die Reparatur kostet fast 20 000 Euro. Im großen Becken ist alles schon wieder tipptopp, im Kinderbecken plätschert das Wasser erst wieder ab dem 9. September.

Stephan Onnen Redakteur / Redaktion Oldenburg
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