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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

WIRTSCHAFT: Haltbares Produkt verlangt Improvisation

03.03.2006

GANDERKESEE Seit zwölf Jahren betreibt Stefan Stüve das in ganz Norddeutschland agierende Schultafel-Service-Team. Auch in der Nische tobt der Konkurrenzkampf.

Von sven kamin GANDERKESEE - „Das Schöne an Schultafeln ist, dass man in den meisten Fällen improvisieren muss“ – Stefan Stüve nimmt die Herausforderung, vor die ihn jede einzelne Tafel stellt, sportlich.

Muss er auch – denn Schultafeln waren vor gar nicht allzu langer Zeit noch ausschließlich deutsche Wertarbeit und für die Ewigkeit gemacht. Seit zwölf Jahren leitet Stüve zusammen mit einem Partner das Schultafel-Service-Team (SST) in Ganderkesee – er repariert kaputte und installiert neue Tafeln und Leinwände direkt in den Schulen oder Universitäten. Und dabei kann sich Stüve nur auf eines einstellen: „Schultafeln sind sehr haltbar, viele sind schon 20 bis 30 Jahre alt – da braucht man sich auf Ersatzteile keine Hoffnung mehr zumachen und muss sich immer vor Ort etwas Neues überlegen.“ Genau aus diesem Grund könne er auch nicht einfach zum Arbeitsamt gehen und einen Tafelinstallateur einstellen: „Es dauert mindestens ein Jahr, bis ich den Neuen eingearbeitet habe“, weiß Stüve.

Auch auf das Stüve’sche Einsatzgebiet wirkt sich die Langlebigkeit der Tafeln aus: „Wann geht schon mal eine Schultafel kaputt?“, fragt der 40-Jährige mit einem Lächeln. Und da in der Tat auch die Ganderkeseer Tafeln eher robust sind, erstreckt sich Stüves Aktionsradius über den gesamten norddeutschen Raum. „Ich habe Kunden von Dortmund bis Flensburg und versorge auch die meisten Inseln mit Tafeln, einfach weil es in der Branche so wenige Mitbewerber gibt. Der nächste ist in Hamburg und der andere in Bielefeld ist gerade in Rente gegangen“, erklärt der gelernte Elektriker. Doch genau das ist es, was er an seinem Beruf liebt: „Ich komme richtig rum und bin viel draußen, wenn ich die Kunden besuche“, strahlt der Unternehmer, der die SST vor zwölf Jahren übernommen hat.

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Dennoch ist die Branche nicht so beschaulich, wie man denken möchte: „Der Konkurrenzkampf, vor allem mit ausländischen Anbietern, ist schon hart“, sagt Stüve. Viele Tafelhersteller hätten in den vergangenen Jahren Bankrott angemeldet, und auch Stüve stellt seine Tafeln nicht selber her, sondern erledigt nur noch die Endmontage: „Der Sparzwang der öffentlichen Kassen ist gerade bei Schultafeln in allen Bereichen spürbar“, so Stüve.

Ganz besonders freut sich Stefan Stüve auch als Elektriker auf die neue Generation von Schultafeln: „Demnächst soll es interaktive Tafeln geben, bei denen – wie bei einem Touchscreen – das Geschriebene digitalisiert und beispielsweise direkt auf die Laptops der Schüler übertragen werden kann.“

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