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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Handwerk und Spiele gefallen den Gästen

21.05.2013

Benthullen Erleben, stöbern und Spaß haben, diese Möglichkeiten bot in diesem Jahr wieder der Pfingstspaß im Moor in Benthullen. Tausende Besucher kamen zum Moormuseum, um viel zu erleben. Von morgens bis abends herrschte ein ständiges Kommen und Gehen an der Böseler Straße.

Die Besucher konnten sich im und um das Museum in alte Zeiten zurückversetzen lassen. Dafür sorgten ein Stellmacher, (Hufeisen-)Schmiede, Schuhmacher und viele andere Handwerke aus längst vergangenen Zeiten. Die Männer und Frauen führten den kleinen und großen Besuchern vor, wie früher die Arbeit auf dem Land ausgesehen hat.

Der 77-jährige Schuhmachermeister Josef Pleye aus Bösel zeigte dem Publikum das alte Schuhhandwerk, von dem heute nur noch wenig Gebrauch gemacht wird. Dazu brachte er handgefertigte Schuhe mit. Unter dem Motto „Schuhe wie vor 100 Jahren“ erklärte er, wie das alte Handwerk früher funktionierte. Kleber gab es beispielsweise gar nicht. „Nähen oder nageln“ war die Devise, wie er sagte, wenn die Sohle mit dem Rest des Schuhs verbunden werden sollte.

Aus dem Staunen kamen die Besucher genauso wenig heraus, als der Wallach „Lagrando“ aus Barßel an Ort und Stelle ein neues Hufeisen bekam. Isabell Dinklage stellte ihr Pferd als Modell zur Verfügung, damit der Hufschmied Björn Tangemann, ebenfalls aus Barßel, den Vierbeiner beschlagen konnte. Erst wurde das Horn bearbeitet, dann glich der Handwerker das Eisen dem Huf an. Passgenau wurde es mit ein paar Hammerschlägen geschmiedet.

Nicht nur für die Erwachsenen war es ein Erlebnistag pur, auch die Kinder konnten viel dazu lernen. Beispielsweise am Stand von Sandra Bultmann und ihrem Team. Hier konnten die jüngsten Teilnehmer Figuren aus Moor basteln. Aus frisch abgestochenen Soden konnten sie Behälter, Hände oder andere Figuren formen und mit nach Hause nehmen. Der Vorteil an diesem Material ist es , dass es nicht in einem Brennofen aushärten muss, sondern von ganz alleine hart wird und anschließend sogar genutzt werden kann. Für den musikalischen Rahmen sorgten die Vehnetaler Musikanten. Mit alten Liedern und Schlagern brachten sie die Zuhörer zum Kochen. Bei selbst gebackenem Kuchen oder Brot konnten die Besucher das Treiben auf dem Gelände auch aus dem Sitzen beobachten und sich einfach nur mal ausruhen.

Unzählige Kuchensorten, Kaffee und Tee gingen im Innern des Museums über den Tresen. Die Thekenfrauen hatten viel zu tun. Es bildete sich eine große Schlange vor dem reichhaltigen Kuchenbüfett. „Auch wenn es für die meisten Helfer viel Anstrengung an solch einem Tag bedeutet, macht es dennoch viel Spaß. Vor allem dann, wenn man merkt, dass es ein Erfolg ist und viele gute Stimmen über die Veranstaltung hört“, lautete das Fazit von Heinz-Günther Hartig, Pressesprecher des Moormuseums.


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