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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Mit bunter Vielfalt dem Insektensterben trotzen

23.02.2018

Harpstedt Unerwartet groß war der Zuspruch bei einer gemeinsamen Veranstaltung des Landvolks Mittelweser, Bezirk Harpstedt, und der Ortsgruppe Harpstedt des Nabu zum Thema „Harpstedt blüht auf“. Fast 80 Personen waren ins Hotel Zur Wasserburg gekommen – Landwirte, Imker, Jäger, Mitglieder von Naturschutzverbänden und natürlich interessierte Bürger. So wurde kurzerhand ein zweiter Raum geöffnet.

In ihrer Begrüßung erklärte Eva Heinke als Sprecherin der Nabu-Ortsgruppe Harpstedt, dass die Veranstaltung mit dem Landvolk vor dem Hintergrund entstanden sei, gemeinsam Ansätze zu finden, um die Insektenvielfalt zu fördern. Lüder Wessel vom Landvolk Mittelweser, Bezirk Harpstedt, unterstrich, dass Blühflächen eine gute Nahrungsgrundlage für Insekten bilden könnten. Hier sei bereits in der Vergangenheit einiges unternommen worden, aber es gebe sicherlich noch Verbesserungsmöglichkeiten.

„Harpstedt blüht auf“ verfolgte mehrere Ziele. So sollte die gemeinsame Veranstaltung Wissen zum Thema „Blühflächen“ vermitteln, den Anstoß zur Erweiterung von Blühflächen und damit zur Förderung der Insekten-Vielfalt geben – und den Dialog unterschiedlicher Interessengruppen fördern.

Sehr anschaulich zeigte Wolfgang Jerebic, Anbauberater der Firma Bayer, in seinem Vortrag, dass jeder einzelne – vom Gartenbesitzer bis zum Landwirt – etwas dazu beitragen kann, mehr blühende Flächen in der Samtgemeinde Harpstedt anzulegen. „Im Jahr 2017 belief sich die Fläche an Blühstreifen und Wildäckern auf stolze 100 Hektar“, das entspreche einer Million Quadratmetern.

Das Thema „Blühflächen“ sei für die Region nichts Neues: „Bereits seit 2009 werden auf Äckern in Harpstedt neben klassischen Ackerbau-Kulturen auch Versuche mit blühenden Pflanzen angelegt.“ Auch in diesem Jahr sollten wieder Versuche zu Mais, Blühmischungen und Zwischenfrüchten sowie Versuche mit blühenden Getreide-Mischungen (zur Verwertung in der Biogasanlage) angelegt werden.

Dass Blühstreifen nicht nur schön aussehen, sondern sehr förderlich für die Insektenwelt sind, zeigte Jerebic anhand von mehrjährigen wissenschaftlichen Studien, die eine Vervielfachung der Zahl von Wildbienen und Schmetterlingen zeigten. Darüber hinaus führe eine bunte Vielfalt an verschiedenen blühenden Arealen zu einer Vielfalt an Insekten.

Eine „Erfolgskontrolle“ auf den Blühflächen in der Harpstedter Feldmark soll am Sonnabend, 7. Juli, mit einer Insekten-Expertin des Nabu stattfinden.

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