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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Zustimmung trotz Kostensteigerung

23.11.2019

Harpstedt /Colnrade Wie viel Platz wird für das neue Feuerwehrhaus in Colnrade eigentlich benötigt und können die veranschlagten Kosten nicht gesenkt werden? Diese Fragen haben am Donnerstagabend für reichlich Diskussionen im Feuerschutz- und Rettungswesenausschuss der Samtgemeinde Harpstedt gesorgt.

Geplant ist der Neubau eines Feuerwehrgerätehauses mit drei Stellplätzen. Der Kostenpunkt im Vorentwurf des Ingenieurbüros Glüsenkamp aus Syke liegt bei etwa zwei Millionen Euro – und damit deutlich über den Vorstellungen einiger Ratsmitglieder. „Ich bin erschrocken über die erhöhten Kosten“, sagte Stefan Pleus (CDU). „Wir wollen keinen Prachtbau, sondern einen Zweckbau.“ Er zog dabei das neu gebaute Feuerwehrhaus in Beckeln als Vergleich heran. Hier waren vor zehn Jahren 750 000 Euro für den Bau investiert worden – auf einer Fläche von 400 Quadratmetern für Gerätehaus und Sozialräume.

Für Colnrade sind Preise und benötigte Größe gestiegen. Das Gerätehaus soll 272 Quadratmeter, der Sozialtrakt 460 Quadratmeter groß sein. Hauptgrund hierfür: die gestiegenen Anforderungen der Feuerwehr-Unfallkasse. „Die Umkleiden müssen größer gebaut werden als in Beckeln“, erklärte Samtgemeindebürgermeister Herwig Wöbse. Auch für die Flächen der Fahrzeuge und für einen möglichen Anstieg des Frauenanteils habe man zusätzlichen Platz berücksichtigt. „Wir haben somit nachhaltige Möglichkeiten. Es wird für die Zukunft geplant.“

Ganz zufrieden waren einige Parteien damit nicht. Horst Hackfeld (HBL) forderte, einen Vorentwurf zu entwickeln, bei dem der Bau höchstens 1,6 Millionen kostet. Sein Antrag wurde jedoch abgelehnt. Stattdessen wurde beschlossen, für die Maßnahme 1,45 Millionen Euro in den Haushalt 2020 einzustellen – unter anderem auch für den von der Wehr gewünschten Waschplatz. „Wir wollen das Ehrenamt stärken“, appellierte Klaus Budzin (SPD) an die zehn weiteren Ausschussmitglieder. Mit Erfolg: Der Antrag wurde bei drei Gegenstimmen angenommen.

Sönke Spille Volontär, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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