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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

„förster Des Jahres“: Seine Arbeit ist eine Würdigung wert

31.07.2020

Harpstedt Eberhardt Guba freut sich, auch wenn es nicht ganz gereicht hat für die Auszeichnung zum „Förster des Jahres“. „Ich gratuliere meiner Kollegin zur endgültigen Wahl zur Försterin des Jahres. Alle drei Bewerber zeigen nach meinem Eindruck ein eindrucksvolles Leistungsprofil, und es konnte nun mal nur eine Person nominiert werden“, sagt der Harpstedter Revierförster.

Den „Deutschen Waldpreis“ in der Kategorie „Förster des Jahres“ hat sich in diesem Jahr eine Frau gesichert: Uta Krispin aus Erfurt-Egstedt (Thüringen).

Verdiente Anerkennung

„Die Nominierung von Revierförster Eberhardt Guba für die Wahl zum ,Förster des Jahres’ ist eine schöne und verdiente Anerkennung, auch wenn es für den ersten Platz nicht ganz gereicht hat“, sagt Regina Dörrie vom Forstamt Ahlhorn. „Wir freuen uns dennoch sehr für Herrn Guba, dass er in die engere Wahl gekommen ist.“

Der Förster selbst freut sich in erster Linie über die Unterstützung seiner Frau und seiner Mitarbeiter. So teilt Manuela Guba, die viele Jahre selbst haupt- und ehrenamtlich im Naturschutz tätig war, die Begeisterung ihres Mannes für Gärtnerei und Pflanzenanzucht – gerade auch von besonderen Waldbäumen und Sträuchern. Beide haben gemeinsam in den letzten Jahren zum Beispiel die Früchte von Baumhasel und Esskastanie gesammelt und vermehrt, bis hin zur Auspflanzung im Wald.

Auch die Forstwirte des Harpstedter Revieres sind für Guba eine wichtige Stütze bei seinen umfangreichen Aufgaben, die weit über die Grenzen seines Revieres hinausgehen. „Ich kann mich immer auf meine Leute verlassen, die bei Bedarf auch am Wochenende im Einsatz sind, zum Beispiel an den Holzheiztagen, die in der Organisation von jedem vollen Einsatz fordern.“

Oft ging es darum, die Arbeitsverfahren mit dem von Guba ersonnenen Räumrechen und Pflanzgabeln an Kleinbaggern zu erproben und bei Schulungen vorzuführen. Oder wenn die wirtschaftliche Ernte von Energieholz in jungen Waldbeständen mit ausgeklügelten Techniken und Verfahren bei Fortbildungen gezeigt wurde. Dann unterstützten die Mitarbeiter Ulrich Wilke und Axel Tunkowski aus Harpstedt sowie Johannes Schütte aus Augustendorf – ebenso tatkräftig wie an den aufreibenden Tagen – vor, nach und während der von Guba organisierten zweijährlichen Holzheiztage, die im Februar bei Wind und Wetter stattfinden.

Besondere Stütze

Eine besondere Stütze ist Forstwirtschaftsmeister Bernd Jarren aus Klein Ippener. Er hält Guba im Forstrevier den Rücken frei, wenn dieser als Energieholz-Beauftragter oder für Schulungen in den Niedersächsischen Landesforsten unterwegs ist.

Seit 1982 arbeitet er mit Guba in der Revierförsterei Harpstedt zusammen, seit 1987 als Forstwirtschaftsmeister. „Eberhardt Guba hat in seinem forstlichen Leben sehr viel beschickt. Neben den neuen Arbeitsverfahren und der Energieholzgewinnung ein anspruchsvolles Waldrevier von über 2000 Hektar zu managen, das ist durchaus eine Würdigung wert“, sagt er.

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