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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Freiraum In Harpstedt: Fortsetzung von Klimaschutzprojekt gesichert

24.08.2019

Harpstedt Auch wenn die Gelder vom Bund ab dem 1. September nicht mehr fließen: Die Mitstreiter des Harpstedter Klimaschutzprojektes Freiraum sind weit davon entfernt, jetzt die Hände in den Schoß zu legen. „Wir sind froh, dass wir es in die Verstetigung geschafft haben“, sagte Sabina Dalg-Vinken. Will heißen: Auf allen Aktionsfeldern geht es weiter. Teilweise allerdings etwas anders.

Zur Ausgangslage: Das Projekt Freiraum ist auf zwei Jahre angelegt (1. September 2017 bis 31. August 2019). Es hatte ein Gesamtvolumen von 209 000 Euro, wovon der Löwenanteil eine Impulsförderung aus einem Topf des Bundesumweltministeriums ist. Von dem Geld wurden zum Beispiel der Freiraum-Laden eingerichtet und gemietet, etwa 150 Veranstaltungen organisiert, ferner 1,5 Vollzeitstellen sowie Referenten-Honorare und Materialien bezahlt.

Bereits vor Wochen hatte die Samtgemeinde Harpstedt zugesichert, nach dem zweijährigen Förder-Zeitraum die Miete des Freiraum-Ladens samt Internet- und Telefonkosten für ein Jahr zu übernehmen (5200 Euro). „Wir bemühen uns, feste Öffnungszeiten beizubehalten“, erklärte Dalg-Vinken. Sie ist optimistisch, dass dies auf ehrenamtlicher Schiene gelingt.

Der Freiraum-Laden sei ein offener Raum für alle Bürger, so ein Hinweis der 58-Jährigen. Bislang werde er von den Grünen und Gruppen der Klima-AG genutzt. „Das könnte mehr sein.“

Um die Kontinuität der einzelnen Aktionsfelder zu gewährleisten, werde der Verein für ganzheitliches Lernen Prinzhöfte (er ist Träger des Projektes) eine 450-Euro-Stelle einrichten und in den ersten beiden Monaten auch finanzieren, kündigte Dalg-Vinken an. Zunächst werde Ulrike Oemisch diesen Job übernehmen. Zur Finanzierung der Stelle ab dem dritten Monate hoffe man auf Spenden. Insgesamt würden fürs erste Jahr 6600 Euro benötigt.

Angeschoben oder mitgetragen durch das Freiraum-Projekt, haben sich laut Dalg-Vinken mittlerweile mehrere Gruppen und Angebote in der Samtgemeinde Harpstedt etabliert. „Worauf wir besonders stolz sind, ist die Gründung der Klima-AG.“ Deren etwa 20 bis 25 Mitstreiter zeigten, „dass das Engagement in der Samtgemeinde angekommen ist“. Am aktivsten seien die AG-Gruppen Landnutzung, Kreatives Wachrütteln und Mobilität.

Daneben nannte Dalg-Vinken die Glücksgarten-Gruppe (die Gärten gestaltet), die Blütenmeer-Gruppe (sie pflanzt) und die Regio-Küche (ernten und verarbeiten), ferner die Teams, die das Repair-Café (in Kooperation mit dem Landkreis), die Verschenke-Märkte und die Ferien-Klima-Camps veranstalten.

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Nahziele seien:

 die Gründung einer Solidarischen Landwirtschaft in der Samtgemeinde;
 die Verbesserung der Mobilität, zum Beispiel durch einen Fahrradweg nach Bassum und eine Anbindung der Großen Höhe an den ÖPNV;
 der vermehrte Einsatz von Fahrrädern zu Transportzwecken;
 ein größeres Angebot regionaler Produkte bei den örtlichen Nahversorgern.

Als nächste Termine stehen ins Haus: ein Treffen der Klima-AG am Donnerstag, 5. September, ab 19 Uhr im Hotel Zur Wasserburg sowie das öffentliche Altmöbel-Aufmöbeln am Freitag, 6. September, 16 bis 19 Uhr, sowie am Sonnabend, 7. September, 10 bis 17 Uhr, beim Freiraum, Freistraße 1 in Harpstedt.

Karsten Kolloge Harpstedt / Redaktion Wildeshausen
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