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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Hegering: Wenn der Zaun zur Todesfalle wird

19.09.2018

Harpstedt /Klein Henstedt Nein, ein Einzelfall sei das leider nicht, sagte Jens Witte, Obmann für Natur-, Umweltschutz und Öffentlichkeitsarbeit beim Hegering Harpstedt. „Jedes Jahr“ erfahre man beim Hegering davon, dass sich Damwild oder Rehwild in einer Weidezaun-Litze verheddert hat und einen qualvollen Tod starb. Pia Hillmann, aktive Jägerin aus Klein Henstedt, erzählt jetzt die Geschichte eines Einzelfalls – um dafür zu werben, mobile Weidezäune nach der Weidezeit wieder abzubauen.

„Es war ein Sonntag, der 26. August 2018“, beginnt der Bericht der jungen Jägerin, die sich auch in der Wildtierrettung während der Mahdzeit engagiert. Gegen Abend sei ein Anruf eingegangen: Da habe sich ein Stück Damwild in einer Litze verheddert, meldete der Anrufer. Das Tier sei tot.

Das bestätigte sich vor Ort, auf einer Weide in Klein Henstedt. „Etliche Male“ hatte die Litze das prachtvolle Geweih des Damhirschs umwickelt, beschrieb Pia Hillmann das Bild. Das deute auf einen mehrstündigen Todeskampf hin, ergänzte Jens Witte.

„Das muss nicht sein“, gibt Pia Hillmann zu bedenken. „Diese Weidezäune sind dafür gedacht, nach der Weidezeit abgebaut zu werden.“ Viele würden den mobilen Zaun aus Bequemlichkeit stehen lassen, damit aber riskieren, dass er für Damwild, Rehwild und Co. zur tödlichen Falle werden kann.

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Sobald sich die Litze einmal ums Geweih gewickelt hat, „kriegen die Tiere das nicht mehr los“, weiß Jens Witte. Es komme nur sehr selten vor, dass man sie noch retten könne.

Pia Hillmann macht auch auf eine Alternative aufmerksam: „Werden diese Weidezäune – Litzen mit Plastikstangen, Schafsdraht etc. – abgebaut und stattdessen ein fester Pfosten aus witterungsbeständigem Material mit stabilen Latten oder Stangen zum Verbinden angewandt, kann man die Zahl der Tiere, die den Zäunen zum Opfer fallen, um einiges minimieren!“

Karsten Kolloge Harpstedt / Redaktion Wildeshausen
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