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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Kultur: Wieder Leben auf dem Koems

29.06.2020

Harpstedt „Seit März ist hier gar nichts los“, sagt Klaus-Dieter Westphal mit einem Blick über das Koems-Gelände am Harpstedter Ortseingang. Zumindest fast nichts – denn schließlich muss das Gelände mit seinen historischen Gebäuden auch während der Pandemie gepflegt werden.

Eigentlich wird der 1. Vorsitzende der Fördergemeinschaft Koems dabei von der Rentnerbänd unterstützt. Mehr als 20 Harpstedter Rentner sorgen normalerweise für die Pflege von Landschaft und Innenräumen und führen Ausbesserungsarbeiten durch. „Der eine kann gut mit Holz umgehen, der nächste malern, ein anderer kennt sich mit Elektrik aus“, erklärt Westphal – so ist für jede Arbeit schnell der Richtige gefunden. In den vergangenen Wochen sind Treffen der Rentnerbänd aber nicht möglich gewesen. So blieb die Pflege des Geländes an dem Vorsitzenden hängen.

„Das war aber nicht die Hauptarbeitszeit“, sagt Westphal. „Es waren eher kleine Arbeiten wie Rasenmähen und Unkraut zupfen.“ Dennoch: „Die Anlage ist so groß, da gibt es immer was zu tun.“ Umso besser, dass die Rentnerbänd inzwischen wieder tatkräftig mit anpacken kann und das Leben zumindest langsam wieder auf den Koems zurückkehrt. Wenn auch in etwas anderer Form als vor Corona. „In Zweiergruppen“, erklärt Westphal. Auf dem großen Gelände ist das Abstandhalten kein Problem. Das gesellige Beisammensein nach getaner Arbeit fällt aber vorerst aus. Das Gelände ist auch nach Wochen der Einschränkungen gepflegt wie eh und je. Weniger Besucher hat es aber dennoch gesehen – die meisten kämen über Gästeführungen, die erst seit kurzen wieder stattfinden, und über Veranstaltungen, erklärt der Vorsitzende.

Finanziell haben die vergangenen Wochen bei der Fördergemeinschaft ihre Spuren hinterlassen. Mit abgesagten Veranstaltungen fielen, wie auch bei anderen Vereinen, die Einnahmen weg. Laufende Kosten gibt es aber dennoch. Unterstützung hat Westphal bei der Oldenburgischen Landschaft beantragt, die im Landkreis Oldenburg bei einer Antragssumme von bis zu 8000 Euro Ansprechpartner für Vereine und Kultureinrichtungen ist. „Wir hoffen natürlich, dass bald wieder Veranstaltungen durchgeführt werden dürfen. Das wäre wichtig für uns, auch finanziell.“

Jana Wollenberg Volontärin, 1. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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