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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Land-Diskothek soll 2020 öffnen

14.09.2018

Harpstedt Die große Vorfreude auf die Erweiterung des Museumsdorfes und speziell auf die Wiedererrichtung der ehemaligen Harpstedter Landdiskothek „Sonnenstein“ ist bei allen Projektbeteiligten und Unterstützern spürbar. Der Abbau des Gebäudes hat bereits begonnen, und auch das Fundament am zukünftigen Standort ist fertig. Daher lud das Museumsdorf am Donnerstag zu einem „musikalischen Baustellengespräch“ mit den beteiligten Architekten, Baufirmen und Sponsoren ein, die sich zum Teil von Museumsdorfmitarbeitern mit Original-Kleidung aus den 70er-Jahren ausstatten ließen.

Der Aufbau der Landdiskothek „Sonnenstein“ sei ein Glücksfall und ein wichtiger Schritt für das Museumsdorf, denn nun werde auch die jüngere Zeitgeschichte ins Museum geholt, betonte Museumsleiterin Dr. Julia Schulte to Bühne. In der Diskothek werden künftig vor allem die späten 1970er-Jahre mit ihrer Jugendkultur, Musik und auch der Mode thematisiert. Projektleiterin Viktoria Biesterfeld sucht für diese Zeit vor allem noch weibliche Zeitzeugen.

„Das Gebäude soll die Menschen berühren. Es wird nicht nur ein Gebäude errichtet, sondern auch das Gefühl von damals soll vermittelt werden“, beschreibt Hermann Dunkler-Gronwald vom Architekturbüro Dunkler-Gronwald & Wiechmann aus Hude. Dabei werden die Innenwände zwar nach dem alten Vorbild neu errichtet, aber die komplette Ausstattung von der Inneneinrichtung über das Inventar bis hin zu den Tapeten und Fußbodenbelägen mit all ihren Gebrauchsspuren sowie der typische Disco-Geruch sollen erhalten bleiben.

„Je mehr Original wir mitnehmen, desto mehr Fragen können in der Zukunft beantwortet werden“, betonte der bauhistorische Leiter des Museumsdorfs, Dr. Michael Schimek.

Die Außenmauern sind komplett in bis zu 12,20 mal 4,50 Meter große Stücke zerlegt und verpackt worden (die NWZ berichtete). Sie sollen am neuen Standort, direkt neben dem Informationsgebäude auf dem Parkplatz, wiederaufgebaut werden. Der Transport ist ab dem 24. September geplant und soll sich über drei Tage erstrecken. Dabei sind einige Hindernisse zu überwinden. Und auch eine Nachtfahrt mit Polizeibegleitung wird notwendig werden, um die großen Bauteile sicher nach Cloppenburg zu bringen, betonte Philipp Schäle von der süddeutschen Firma JaKo Baudenkmalpflege. Im Museumsdorf ist der direkte Wiederaufbau vorgesehen, so dass es Ende November ein Richtfest geben wird.

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