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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Nur der Lustmolch bringt keine Punkte

15.12.2018

Harpstedt Donnerstagabend, kurz nach 19 Uhr, Liberty’s, Harpstedt. Eltje Weiß greift zum Mikro. Knapp 20 Gäste kann sie diesmal begrüßen. Nur kurz, schließlich wird ja schon gewartet. Sekunden später sind die knapp 20 Augenpaare auf eine Mattscheibe an der Wand gerichtet, wo ein Beamer-Bild die erste Herausforderung des Abends zeigt: „Nenne möglichst viele Amphibien in Deutschland“. Jetzt wird gegrübelt – es kann losgehen beim elften Harpstedter Quiz-Abend.

Drei Tische treten diesmal an. Die Beteiligung sei recht unterschiedlich, erzählt Eltje Weiß. „Vor drei, vier Jahren“ hatte die 35-Jährige, die in Hannover im landwirtschaftlichen Versuchswesen tätig ist, eine ähnliche Quiz-Veranstaltung in der Kneipe Fiedel im Stadtteil List miterlebt. „Das kann man auch in Harpstedt machen“, dachte sie sich.

Gesagt, getan. Über soziale Medien lud sie im März 2016 zu einem ersten Quizabend ins Liberty’s ein. Fast 60 Interessierte seien zu der Premiere gekommen. „Da mussten zwei Gruppen am Tresen stehen“, so voll war es. Seither finde das Quiz alle zwei Monate statt, „mit im Schnitt zwischen 30 und 50 Leuten“.

Die Fragen denkt sich die 35-Jährige selbst aus. Da gehe es um Wissen aus vielen Bereichen, zum Beispiel Physik, Geschichte, Geografie, auch mal zu Promis.

Am Donnerstagabend ist das etwas anders: Diesmal hatte Eltje Weiß, selbst Nabu-Mitglied, die Nabu-Ortsgruppe Harpstedt mit ins Boot geholt und ausschließlich Umweltfragen zusammengestellt. Eva Heinke vom Nabu brachte Preise für die besten Rater mit, Blütenmischungen sowie Info-Broschüren zum Beispiel über essbare Kräuter oder die Feldlerche, den Vogel des Jahres 2019, wie sie zeigt.

Unterdessen haben die ratenden Teams die amphibische Herausforderung abgearbeitet. Insgesamt gebe es 21 Arten, erklärt Weiß. Sein Team sei auf 17 gekommen, „wenn man den Lustmolch abzieht“, frotzelt Hinnerk Halling an einem der Tische.

Längst sind auf der Mattscheibe die nächsten Fragen zu sehen: „Welcher Vogel ist der Vogel des Jahres 2018?“ (der Star), „Was ist Podsol?“ (ein Boden), „Wie heißt die Mulde, in der der Feldhase wohnt?“ (Sasse).

Drei Runden würden gespielt, erklärt Eltje Weiß das Prozedere, pro Runde gehe es um etwa 50 Punkte. „Manche Fragen weiß keiner“, bei anderen sei sie verblüfft über die Kenntnisse. Bei der Frage nach Nudelsorten zum Beispiel „wussten alle Gruppen alles“ erinnert sie sich. Bei der Frage nach zwölf verschiedenen Comic-Figuren hingegen seien nur wenige erkannt worden.

Aber das Wissen sei ja nur ein Aspekt. Das Quizzen mache einfach Spaß und es bringe die Teilnehmer ins Gespräch. Etwa 15 von ihnen seien quasi „Stammgäste“.

Beim Raten am Donnerstag gibt es übrigens auch eine kleine Anerkennung für die Initiatorin und Veranstalterin: Eva Heinke überreicht ihr einen Nabu-Kalender.

Karsten Kolloge Harpstedt / Redaktion Wildeshausen
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