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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Wo sich Hunde pudelwohl fühlen

10.10.2019

Harpstedt „Das Tollste sind die kleinen Belohnungen von den Hunden“, schwärmt Melanie Grohe. Zu sehen, wie fröhlich die Hunde nach der Behandlung sind, macht die 47-Jährige auch nach acht Jahren mit ihrem Hundefriseursalon am Redekerweg in Harpstedt glücklich. Wenn sie ihr ein feuchtes „Küsschen“ geben, weiß sie, sie hat alles richtig gemacht.

Die gebürtige Bookholzbergerin hatte lange in der Gastronomie gearbeitet, bevor sie sich vor allem aus privaten Gründen entschied, etwas Neues zu machen. Eine Freundin gab ihr den Anstoß für den Salon: „Sie meinte, es gibt so viele Friseure in Harpstedt, aber keinen für Hunde“, erzählt Melanie Grohe. „Man hört es oft, dass es einfach zu wenig Hundefriseure gibt.“

Welttag des Hundes am 10. Oktober

Ob als Jagd-, Polizei- oder Haushund: Der Vierbeiner ist eng mit der Geschichte des Menschen verbunden.

Der Welthundetag wird jährlich am 10. Oktober gefeiert. Der „beste Freund des Menschen“ wird dann mit vielen Aktionen geehrt – aber es wird auch auf Probleme aufmerksam gemacht.

Nach zwei dreiwöchigen „Ausbildungen“ bei Groomern – ein anderer Name für Hundefriseur – in Delmenhorst und Bremen ging es los. „Es hat so drei Jahre gedauert, bis ich Fuß gefasst habe, man muss sich die Zeit geben“, sagt sie. Seit drei Jahren arbeitet sie nun nur noch mit Stammkundschaft, neue Kunden kann sie nicht mehr annehmen.

Hundehalter können ihre Vierbeiner natürlich auch zu Hause pflegen, doch oft reiche die Zeit dafür nicht: Das führt sie dann zu Grohe. „Wir besprechen vorher telefonisch, was gemacht werden soll. Am besten waschen, föhnen und schneiden“, erklärt sie.

Zum vereinbarten Termin ist dann nur der Kundenhund, kein weiteres Tier da. Mit Ausnahmen: „Eine Kundin bringt immer ihren zweiten Hund mit, weil der andere sonst jault. Die beiden wollen einfach zusammenbleiben.“ Die Herrchen und Frauchen können bleiben oder gehen, meist seien die Tiere jedoch ruhiger ohne sie. Eine Behandlung dauere, je nach Größe des Hundes und Aufwand, zwei bis drei Stunden.

Einen Maulkorb braucht Grohe nur sehr selten für eins der Tiere. Ein schönes Erlebnis hatte sie, als eine Frau ihren Hund schon mit Maulkorb brachte, da er einen Friseur gebissen hatte. Der Hund sei mehrmals bei ihr gewesen, aber: „Einen Maulkorb brauchten wir nie.“ Solche positiven Erlebnisse gehören für sie ebenso dazu wie die negativen: In den acht Jahren wurde sie dreimal gebissen. „Berufsrisiko“, zuckt sie aber nur die Schultern.

Jana Budde Volontärin, 1. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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