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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Wochenmarkt: Wo treue Kunden sich vorm Urlaub abmelden

25.05.2018

Harpstedt Man kennt sich. Als Stammkunde Waldemar am Donnerstag auf dem Harpstedter Wochenmarkt nach einem kleinen Strauß Blumen fragte, wusste Floristin Yvonne sofort Bescheid – auch ohne dass Waldemar gesagt hätte, welche Blumen er denn überhaupt wünsche. „Ich kenn’ doch von Blumen nichts“, erklärte er mit einem Schmunzeln. Wichtig sei nur: „Es soll schön aussehen“ – und da hatte er volles Vertrauen zu „seinem“ Blumenstand.

Die Atmosphäre auf dem Harpstedter Wochenmarkt sei schon eine besondere, findet Floristin Yvonne. „Hier besteht keiner darauf, mit ,Sie’ angesprochen zu werden.“ Wenn man sich etwas länger kenne, dann werde ab und an auch Privates ausgetauscht. „Die Leute plauschen auch mal gerne.“ Wie viel Prozent der Kunden denn Stammkunden sind? „Eigentlich alle.“ Manche würden sich sogar abmelden, wenn sie für ein paar Donnerstage nicht im Flecken sind.

Seit mehr als 20 Jahren gebe es den Harpstedter Wochenmarkt, erklärte Marktmeister Helmut Assing. Geöffnet ist immer donnerstags, jeweils von 8 bis 13 Uhr. Hauptgeschäftszeit sei wohl zwischen 10 und 11.30 Uhr, schätzte Assing. Wenn die Besucherzahl in dieser Woche etwas geringer gewesen sei, liege der Grund wohl auf der Hand: Harpstedt habe doch gerade Bürgerschützenfest gefeiert, das wirke bei manch einem vielleicht nach.

Assing versucht, ein möglichst vielfältiges Sortiment sicherzustellen. Aktuell „ist alles da“, findet er. Im Februar war Sylvio Hübsch mit seiner Gulaschkanone („Suppen, auch vegetarisch“), dazugekommen, in dieser Woche auch ein Stand mit Käse- und Schinkenspezialitäten.

Andere Anbieter kommen seit Jahren. Wie zum Beispiel Mario Kampe mit Produkten aus seiner Biogärtnerei in Syke-Barrien. „Ländlich“ sei der Flecken Harpstedt, sagte Kampe. „Viele haben einen kleinen Nutzgarten“. Das habe Auswirkungen an seinem Stand: Kunden kämen mit Fragen, wollten sich über Anbau oder auch Verarbeitung austauschen. Manchmal „muss ich Ferndiagnosen stellen“, berichtete der Gärtner vergnügt. Gerade hatte er noch die Frage gehört, ob man Gurken bei der Lagerung kühlen solle. Nein, so sein Tipp, „nach dem Aufschneiden in ein Glas stellen“. Dann bleibe die Gurke knackig.

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Und der Umsatz? „Wir kommen gut zurecht“, sagte Helmut Assing, der mit Blumen nach Harpstedt kommt. Vor allem gebundene Sträuße seien gefragt.

Eines fällt allerdings auf dem Wochenmarkt auf: Jüngere Harpstedter sind unter den Kunden eher selten. „Die sind vormittags am Arbeiten“, erklärt Assing sich das.

Karsten Kolloge Harpstedt / Redaktion Wildeshausen
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