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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Harpstedter unterwegs

07.06.2019

Landwirtschaft und Natur selber „erfahren“ – das ist das Ziel bei der Tour der Flur des Landfrauenvereins Harp-stedt-Heiligenrode. Nach einer ersten Fahrt am 27. Mai 2018 stand jetzt eine zweite Tour auf dem Programm. Eine Gruppe von 42 Radlern machte sich vom Harpstedter Marktplatz aus auf den Weg. Die Route führte durch die Feldmark über Klein Köhren und die Purmühle zum Ziel, dem Hof der Familie Hohnholz in Dünsen.

Nach der Begrüßung durch Regina Eiskamp vom Landfrauenvorstand stellte Wolfgang Jerebic mit anschaulichen Beispielen die Rahmenbedingungen für Landwirtschaft vor. Jerebic hielt einen Apfel mit einem Punkt von 0,5 Zentimetern Durchmesser in der Hand. „Stellen sie sich vor, der Apfel ist die Erde, der kleine Punkt ist das zur Verfügung stehende Ackerland, dieser kleine Punkt soll uns Menschen ernähren.“

Im Landkreis Oldenburg teile sich die landwirtschaftliche Nutzfläche jeweils zu etwa 20 000 Hektar in Getreide, Mais und Grünland auf. Zusätzlich würden etwa 2500 Hektar Kartoffeln, 1800 Hektar Raps und 1000 Hektar Zuckerrüben angebaut. Besonders in den Getreidebeständen werde bereits die Trockenheit sichtbar: Die Pflanzen beginnen die Blätter einzurollen. Hier werde es auf den leichten Flächen wohl „Kümmerkorn“ geben, prognostizierte Jerebic.

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Nach mehreren Stationen an Kartoffel-, Getreide-, Maisfeldern und Wiesen führte die Tour zum Betrieb der Familie Hohnholz. Dort gab es im Garten bei herrlichem Wetter Kaffee und Kuchen. Aufgeteilt in zwei Gruppen, ging es dann zur 2017 gebauten Algenanlage. Christian und Jessica Hohnholz erklärten sehr anschaulich, wie die Mikroalgen geerntet und später weiter verarbeitet werden.

Einen unterhaltsamen Vormittag erlebte die CDU Senioren Union Harpstedt im Strohmuseum Twistringen. Von den 300 Jahren Strohindustrie, die Twistringen geprägt haben, ist dieses spezielle Museum geblieben. Bei einer professionellen Führung durch die Räume und Hallen staunten die Besucher nicht schlecht, was man mit dem Halm einer Roggenpflanze alles machen kann. „Mit Maschinen, die teilweise über 100 Jahre alt sind, produzieren die freiwilligen Helfer auch heute noch Strohhüte von besonderer Qualität, Malotten, also Strohhüllen, in die zum Beispiel Weinflaschen eingebunden werden, oder Spezialmatten für die Bauindustrie“, wie Vorsitzender Fred Büchau berichtet. Er gab den Denkanstoß, die Produktion von „echten“ Strohhalmen wieder aufzunehmen, um auch hiermit der Flut von Plastikmüll zu begegnen. Unter dem größten Strohhut der Welt an der Decke, vermittelte der Vorsitzende des Vereins Museum der Strohverarbeitung e.V., Heinz Brinkmann, unter anderem die Notwendigkeit, zum Erhalt des Hauses Gewinne zu erwirtschaften. Mit einem Spargelessen endete der Ausflug.

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