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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Hatter Büfett hat bescheidene Wünsche

12.04.2017

Kirchhatten /Sandkrug Das Hatter Büfett war im zurückliegenden Jahr noch ein wenig gefragter als 2015. 2490 Lebensmittelausgaben in 51 Wochen macht durchschnittlich 49 Ausgaben pro Woche. Zum Vergleich: Im Jahr davor waren es 2232 Ausgaben (44 pro Woche). Das hängt direkt mit den in der Gemeinde Hatten lebenden Flüchtlingen zusammen.

Wer jetzt glaubt, dass der 2009 gegründete Verein angesichts dieser Entwicklung Sorgen hat, erlebt eine Überraschung. Das Hatter Büfett hat weder Probleme, ausreichend Lebensmittel an seinen Ausgabeterminen – freitags von 14 bis 17 Uhr in der Ludwig-Erhard-Straße 2 – anzubieten, noch sucht es nach neuen finanziellen Unterstützern. „Wir sind selbst erstaunt, wie gut es doch mit den Essensspenden und der Nachfrage passt“, sagt 1. Vorsitzender Wolfgang Asche.

Das Hatter Büfett nimmt von seinen Kunden seit jeher vergleichsweise niedrige Beiträge. Einzelne Erwachsene zahlen 1 Euro, Kinder 50 Cent, ein kompletter Haushalt maximal 3 Euro – auch wenn sich dahinter manchmal bis zu zehn Personen verbergen. Der Wert der Warenkörbe beträgt dagegen nach Angaben des Hatter Büfetts etwa 30 Euro. 4653 Euro hat der Verein auf diese Weise eingenommen. 2652 Euro kamen im Vorjahr über Mitgliedsbeiträge in die Kasse, weitere 1276 Euro über Spenden. Einnahmen von 8582 Euro stehen 6954 Euro an Ausgaben gegenüber. Die größten Posten sind hier die regelmäßige Ausleihe eines Transporters, die Raummiete und ergänzende Einkäufe bei Edeka Uphoff.

Von Westerburg bis Wildeshausen

Die Lieferanten des Hatter Büfetts sind: Bäcker Bruno in Sandkrug, Kornkraft Hosüne, Edeka Uphoff in Kirchhatten und Sandkrug, der Kartoffelhof Dannemann in Westerburg (Gemeinde Wardenburg) und die Wildeshauser Tafel.

Der Vorstand setzt sich nach der Wahl am Montag folgendermaßen zusammen: 1. Vorsitzender Wolfgang Asche, Stellvertreter Franz Gebker, Schriftführerin Heike Kersting (alle wiedergewählt). Neu ist Kassenführerin Ingrid Stapel.

Das Vereinsguthaben stieg dennoch zuletzt von 7526 auf 9148 Euro. Was zusätzliche Spenden angeht, winkt der 1. Vorsitzende deshalb ab: „Andere Vereine können finanzielle Unterstützung nötiger gebrauchen als wir.“ Als Erfolgsgeheimnis des zurzeit 93 Mitglieder zählenden Vereins macht der Sandkruger die Organisationsstruktur aus. „Wir sind ein schlanker Verein ohne großen Organisationsaufwand“, so Asche. Hinzu kommt, dass er viele ehrenamtliche Unterstützer hat – von der wöchentlichen Essensausgabe über die Fahrer, die Lebensmittel von den Supermärkten, Händlern und der Wildeshauser Tafel holen, bis zur kostenlosen Steuerberatung.

Von der Tafel übernimmt das Büfett z. B. Fertiggerichte und Tiefkühlware. Vor allem Pommes frites werden von der Kundschaft besonders nachgefragt. Dennoch kauft der Verein bewusst nicht alles dazu. Man wolle kein Vollsortimenter sein, wenn etwas mal nicht vorrätig sei, sei das auch in Ordnung, heißt es. Die eigenen Wünsche des Vereins sind auch nur bescheiden: Nach sieben Jahren soll das mittlerweile verblichene Außenschild ausgetauscht werden, außerdem gibt es Fliegengitter für die Fenster.

Werner Fademrecht Hatten / Redaktion Wardenburg
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