• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Ort beginnt 1000 Meter früher

26.02.2019

Hatterwüsting /Sandkrug Große Überraschung für viele Autofahrer, die am Montagvormittag über den Hatter Weg von Sandkrug nach Kirchhatten oder anders herum unterwegs waren: Mitarbeiter der Straßenmeisterei des Landkreises haben Sandkrugs Ortsschilder vom bisherigen Standort in Höhe der Physiotherapie Schmitz etwa 300 Meter weiter nach hinten versetzt. Offiziell beginnt die geschlossene Ortschaft Sandkrug jetzt schon dort, wo der Voßbergweg auf den Hatter Weg (K 314) stößt.

Mehr Sicherheit als Ziel

Doch das ist nicht die einzige überraschende Änderung, an die sich die Verkehrsteilnehmer in den kommenden Tagen wohl erst einmal gewöhnen müssen. Ab sofort beginnt die geschlossene Ortschaft Hatterwüsting nicht erst nach dem Abbiegen in den Voßbergweg bzw. Igel- oder Hasenweg, sondern auf dem Hatter Weg unmittelbar in Höhe der Ausfahrt Siedlungsweg. Im Klartext bedeutet das, dass ab sofort bereits einen Kilometer früher als bislang Tempo 50 statt der bisherigen 70 km/h gilt.

Initiator für diesen Schritt ist nicht die Gemeinde Hatten, sondern der Landkreis gewesen. Überall dort, wo die Bebauung zumindest einseitig geschlossen sei und die Anlieger über Zufahrten von ihren Grundstücken auf die Kreisstraße gelangten und nicht über eine Gemeindestraße, sei durch das Umsetzen der Schilder jetzt eine geschlossene Ortschaft definiert, so Heike Lüning von der Unteren Verkehrsbehörde (Landkreis Oldenburg). Erreicht werden solle damit „mehr Sicherheit“ für die Verkehrsteilnehmer. Voraussetzung sei für eine geschlossene Ortschaft neben der Bebauung auch eine entsprechende Beleuchtung. „Die liegt ja bereits vor“, so Lüning zur NWZ.

Ein Unfallschwerpunkt war die Strecke bislang nicht, dies lag nach Ansicht der Verkehrsbehörde vor allem an den optimalen Sichtverhältnissen auf der wie mit einem Lineal langgezogenen Straße. Autofahrer werden sich also ganz schön umstellen müssen. Am Montag waren noch viele Pkw mit den gewohnten 70 km/h unterwegs. Ob mit verstärkten Kontrollen zu rechnen sei, wollte die Kreisverwaltung so nicht bestätigen. Aber:„Wir haben bislang das Tempolimit von 70 km/h überwacht. Die Verkehrsteilnehmer werden auch künftig mit Kontrollen rechnen müssen“, so Heike Lüning.

Zweisprachige Schilder

Das Hatter Rathaus war über das Versetzen der Ortsschilder informiert. Für die Anlieger ändere sich durch diese Maßnahme, abgesehen von der Temporeduzierung, nichts, so Ordnungsamtsleiterin Heike Kersting auf Anfrage der NWZ. Bei der Anschaffung der neuen Hatterwüsting-Schilder handele es sich auf Hatter Wunsch um eine zweisprachige Sondervariante, die auch das plattdeutsche „Hatterwösch“ trägt.

Die Vorsitzenden des Orts- und Bürgervereins Sandkrug und des Heimatvereins Hatterwüsting wurden dagegen von der Entwicklung überrascht. Keiner hatte etwas geahnt. „Das Tempolimit finde ich gut, es laufen an der Strecke doch viele über die Straße in den Wald“, meint Petra Schütte-Lange (Sandkrug). Auch Helmut Rücker sieht die Entwicklung positiv: „Für die Anlieger ist das erfreulich, weil es mehr Sicherheit bringt.“

Werner Fademrecht Hatten / Redaktion Wardenburg
Rufen Sie mich an:
04407 9988 2731
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.